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Sachsens Polizei erhält vier neue Fahrzeuge für die deutsch-polnische Zusammenarbeit

Sachsens Polizei erhält vier neue Fahrzeuge für die deutsch-polnische Zusammenarbeit

Die Polizisten in Sachsen und Polen sollen künftig noch enger zusammenarbeiten können. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) übergab am Freitag vier neue Spezialfahrzeuge an das Landeskriminalamt (LKA).

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Das SEK Sachsen erhält neue Einsatzfahrzeuge.

Quelle: Stephan Lohse

Mit ihnen sollen die Beamten bei grenzüberschreitenden Großeinsätzen einfacher kooperieren können.

So erhält die Verhandlungsgruppe des Landeskriminalamtes zwei neue Fahrzeuge. Vor allem auf die neue mobile „Einsatzzentrale auf Rädern“ sind die Beamten stolz. Der silberne Mercedes-Sprinter mit dem Polizeischriftzug in beiden Sprachen ist so ausgerüstet, dass sowohl deutsche als auch polnische Polizisten auf alle Kanäle zugreifen können. Vom Analogfunk bis zum digitalen Zugriff auf Polizeidatenbanken ist alles dabei. Ein Fahrzeug dieser Art sei für die sächsischen Beamten bisher einmalig, loben die Polizisten. Zudem erhält die Gruppe ein Einsatzleiterfahrzeug.

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Das LKA hat für die deutsch-polnische Zusammenarbeit vier neue Fahrzeuge erhalten.

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Zwei weitere Fahrzeuge gehen an das Spezialeinsatzkommando (SEK), das einen Transporter für Technik und einen Van als Kommunikationszentrale erhält. Zudem wurden Taktik, Einsatzzeichen, Sprache und Technik der deutschen und polnischen Kollegen aufeinander abgestimmt, um im Ernstfall reibungslos zusammenarbeiten zu können. Innenminister Ulbig betonte, dass für normale grenzüberschreitende Einsätze weiterhin die Beamten der Polizeidirektion Görlitz und der polnischen Wojewodschaft Niederschlesien zuständig sind. Die künftig in Leipzig stationierten Spezialfahrzeuge des LKA sollen vor allem bei schwerer Kriminalität wie Waffen- oder Drogenhandel zum Einsatz kommen.

Sachsen investiert in die vier Fahrzeuge 560.000 Euro, wovon aber fast 480.000 Euro aus EU-Fördertöpfen stammen. Eine ähnliche Summe haben auch die polnischen Behörden in andere Technik investiert, so dass sich beide Seiten bei entsprechenden Einsätzen ergänzen können. Minister Ulbig freute sich am Freitag über die „selbstverständliche Zusammenarbeit“ beider Seiten. Zwar gelte es auch in einem Europa ohne Grenzen die jeweiligen Landesgrenzen zu beachten, die gemeinsame Strafverfolgung sei dafür aber ein vorbildliches Beispiel.

Auch Tomasz Jedrzejowski, Leiter der Projektmanagements auf polnischer Seite, lobte die Zusammenarbeit. Diese sei vor allem für die Bevölkerung wichtig. Zudem sei das Verhältnis zwischen dem Bezirk Niederschlesien und Sachsen genauso gut, wie zwischen Niederschlesien und den anderen polnischen Bezirken.

sl

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