Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Polizei will am Sonntag in Plauen konsequent gegen Gewalttäter vorgehen

Rechter Aufmarsch und Gegendemos Polizei will am Sonntag in Plauen konsequent gegen Gewalttäter vorgehen

Die Polizei will in Plauen am Sonntag keine Gewalt zulassen. Auch politische Parteien rufen zur Gewaltlosigkeit auf. Für die Einsatzleitung der Polizei stehe die Deeskalation im Vordergrund, so die Behörde.

Voriger Artikel
Raser rauscht in Friedewald bei „Rot“ um Haaresbreite an der Polizei vorbei
Nächster Artikel
Studenten aus Marokko in Chemnitz angegriffen

Proteste gegen Rechts in Plauen (Archivbild)

Quelle: dpa

Zwickau. Die Polizei hat vor der am Sonntag in Plauen geplanten Kundgebung von Rechtsextremisten und zahlreichen Gegendemonstrationen zur Gewaltlosigkeit aufgerufen. Für die Einsatzleitung stehe Deeskalation im Vordergrund, teilte der Leiter der Polizeidirektion Zwickau, Reiner Seidlitz, am Freitag mit. Sollte es dennoch zu Gewalttätigkeiten kommen, werde schnell und konsequent eingeschritten. Für den 1. Mai, dem Tag der Arbeit, sind neun Versammlungen und Aufzüge in Plauen angemeldet. Die Polizei erwartet eine hohe Teilnehmerzahl aus dem gesamten politischen Spektrum.

«Blockaden zur Verhinderung von nicht verbotenen Aufzügen und Straßenkämpfe sind keine Bestandteile der Rechtsordnung und des sächsischen Versammlungsgesetzes», betonte Seidlitz. «Sollten solche Straftaten begangen werden, wird sie die Polizei konsequent unterbinden.» Die sächsische Beamten würden in Plauen von Kollegen aus Bayern unterstützt.

Linke und Grüne rufen zu friedlichem Protest gegen Rechts auf

Unterdessen hat der Landesvorsitzende der Linken in Sachsen, Rico Gebhardt, zum Protest gegen den Aufmarsch der Rechtsextremisten aufgerufen. «Wir werden am 1. Mai ein friedliches Zeichen gegen den Hass setzen. Wir werden zeigen, dass wir dem braunen Ungeist nicht den Tag der Arbeit und erst recht nicht die Straße überlassen», hieß es in einer Erklärung Gebhardts.

Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen, Jürgen Kasek, warnte ausdrücklich vor Gewalt als Mittel im politischen Streit. «Auch in der Auseinandersetzung mit Neonazis und extrem Rechten ist Gewalt nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.»

LVZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Mitteldeutschland

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr