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Mann wegen Mordes an Ex-Lebensgefährtin verurteilt

Landgericht Leipzig Mann wegen Mordes an Ex-Lebensgefährtin verurteilt

Ein 34 Jahre alter Mann muss wegen Mordes an seiner früheren Lebensgefährtin lebenslang ins Gefängnis. Das Landgericht Leipzig sah es als erwiesen an, dass der Beschuldigte sein 25-jähriges Opfer aus Eifersucht heimtückisch erstach.

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Ein 34 Jahre alter Mann muss wegen Mordes an seiner früheren Lebensgefährtin lebenslang ins Gefängnis.

Quelle: dpa

Leipzig. Ein 34 Jahre alter Mann muss wegen Mordes an seiner früheren Lebensgefährtin lebenslang ins Gefängnis. Das Landgericht Leipzig sah es als erwiesen an, dass der Beschuldigte sein 25-jähriges Opfer aus Eifersucht heimtückisch erstach. Damit sei ein Mordmerkmal verwirklicht, sagte der Vorsitzende der Kammer, Hans Jagenlauf, am Dienstag. (Az: 1 Ks 305 Js 45147/15)

„Wir haben es hier mit einem Fall zu tun, in der die Geschichte einer großen Liebe in Verzweiflung und Aggression endete“, sagte Jagenlauf bei der Urteilsverkündung. Der 34-Jährige und sein späteres Opfer hatten zwei gemeinsame Kinder, drei weitere Kinder aus früheren Beziehungen brachte die Frau mit. Lange Zeit lief es gut zwischen dem Paar, doch dann kam ein Nebenbuhler ins Spiel. In der früher harmonischen Verbindung gab es nun Streit, schließlich kam es zur Trennung.

Dies wollte der 34-Jährige jedoch nicht akzeptieren. Er versuchte, eine Aussprache in der früheren gemeinsamen Wohnung zu erreichen. Als er dort jedoch eine Tasche mit Bekleidung des Nebenbuhlers entdeckte, attackierte er die Frau. Zunächst würgte er sie, dann stach er mehrfach auf sein Opfer ein. Da bei der Frau keine Abwehrverletzungen gefunden wurden, ging das Gericht davon aus, dass sie von dem Angriff überrascht wurde. „Die Vielzahl der Stiche zeigt, dass der Tod des Opfers nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern bewusst herbeigeführt wurde“, sagte Jagenlauf.

Der Anwalt des Mannes erklärte unmittelbar nach der Urteilsverkündung, er werde mit seinem Mandanten über eine mögliche Revision beraten. Er hatte in seinem Abschlussplädoyer eine Haftstrafe von sechs Jahren wegen Totschlags beantragt.

dpa

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