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Leichnam nach Gasexplosion in Wurzen gefunden - Identität noch unklar

Loch klafft in Fassade Leichnam nach Gasexplosion in Wurzen gefunden - Identität noch unklar

Durch eine Gasexplosion ist am Samstagmorgen ein Mehrfamilienhaus in Wurzen völlig verwüstet worden. In die Fassade des Gebäudes wurde ein Loch gerissen. Ein 29-jähriger Bewohner wird weiter vermisst. Am Abend wurde in den Räumen eine Leiche gefunden.

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In einem Mehrfamilienhaus in Wurzen kam es am Samstagmorgen zu einer Gasexplosion.

Quelle: Mike Köhler / Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig

Wurzen. Das zweite Obergeschoss ist völlig zerstört, in der Fassade klafft ein riesiges Loch: Eine schwere Gasexplosion hat am Samstagmorgen ein Mehrfamilienhaus in Wurzen (Kreis Leipzig) komplett verwüstet. Der 29-jährige Mieter der Wohnung, in der es zu der Explosion kam, wird bislang vermisst. Am Abend wurde in den Räumen der Wohnung ein Leichnam gefunden. Dieser ist bislang nicht identifiziert, erklärte Polizeisprecher Andreas Loepki in der Nacht. Vermutlich handele es sich um den gesuchten Bewohner.

Ein lauter Knall riss die Bewohner der Friedrich-Ebert-Straße 11 gegen 6.30 Uhr aus dem Schlaf. Durch die Wucht der Explosion wurde die Fassade des Hauses nach außen gedrückt und auf mehreren Metern Breite aufgerissen. „Auch die Nachbarwohnung wurde verwüstet. Das Dach ist ebenfalls schwer beschädigt“, sagte die Polizeisprecherin Maria Braunsdorf. Acht Bewohner des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses konnten sich in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt.

Da das Haus möglicherweise einsturzgefährdet ist, können es Rettungskräfte und Feuerwehr bislang nicht betreten. Statiker und eine Baufirma waren am Nachmittag am Unglücksort, um die Gemäuer durch Stützen zu sichern. Das Technische Hilfswerk war ebenfalls im Einsatz. Ein Hubschrauber dokumentierte die Unglücksstelle aus der Luft. Die Wucht der Detonation ließ auch die Scheiben einer gegenüberliegenden Turnhalle bersten. Durch herabstürzende Fassadenteile wurde ein Auto beschädigt.

Warum es zu dem Unglück kam, ist bislang noch völlig unklar. Die Polizei vermutet, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit austretendes Gas die Ursache war. In der Wohnung wurden Propangasbehälter sichergestellt. Die Feuerwehr löschte nach der Explosion ein Feuer an einem Gashahn in der Wohnung. Auch das Dach wurde geöffnet, um von außen an weitere Brandherde zu gelangen. „Ursache könnte ein defekter Gasanschluss gewesen sein“, sagte Braunsdorf. Hinweise für eine Straftat gebe es bislang jedenfalls nicht.

Die Friedrich-Ebert-Straße wurde bis auf Weiteres komplett gesperrt. Das Haus ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr bewohnbar. Laut Polizei kümmert sich die Wohnungsverwaltung der Stadt darum, dass die Bewohner vorerst woanders unterkommen.

Von Robert Nößler/joka

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