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Hotel bei Leipzig in Brand gesteckt - 27 Personen betroffen

Markranstädt Hotel bei Leipzig in Brand gesteckt - 27 Personen betroffen

Brandstifter haben im Dachstuhl eines Hotels in Markranstädt (Landkreis Leipzig) Feuer gelegt. Die Täter hatten sich in der Nacht zum Donnerstag über einen Nebeneingang Zutritt zu dem Haus verschafft, wie die Polizei in Leipzig mitteilte.

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Brandstifter haben im Dachstuhl eines Hotels in Markranstädt (Landkreis Leipzig) Feuer gelegt.

Quelle: DNN

Markranstädt . In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte im Dachstuhl des Hotels "Kastanienhof" im Markranstädter Ortsteil Quesitz ein Feuer gelegt. Dank des Rauchmelder-Alarms konnten sich die Gäste des Hauses und das Personal gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Am Gebäude sowie an einem vor dem Hotel geparkten Lieferwagen entstand allerdings erheblicher Schaden.

Nach Angaben der Polizei könnten sich die Täter gegen 0.30 Uhr über einen Nebeneingang Zutritt zum Gebäude verschafft haben. Ein Nachbar des Hotels erklärte am Donnerstagvormittag gegenüber LVZ.de, er habe um 0.45 Uhr einen lauten Knall gehört. Anschließend soll der Dachstuhl des Gebäudes sofort lichterloh und vergleichsweise gleichmäßig gebrannt haben.

Darüber hinaus schlugen auch aus einem vor dem Hotel geparkten Lieferwagen Flammen. Das Auto gehört zu einer Handwerkerfirma aus dem brandenburgischen Starkow und wurde in der Nacht offenbar durch Anzünden der Reifen in Brand gesteckt. „Wir haben sehr viel in der Region zu tun, unsere Mitarbeiter haben bisher regelmäßig in diesem Hotel geschlafen“, sagte eine Firmen-Sprecherin auf Anfrage von LVZ.de. Warum die Täter es auf das Auto abgesehen hatten, blieb unklar. „Wir hoffen, dass die Ermittlungen der Polizei Aufschluss geben“, so die Sprecherin weiter.

Insgesamt 27 Gäste schliefen in der Nacht zum Donnerstag in der Herberge an der Bundesstraße 87. Als die Brandmelder ertönten, ließ der Hotelbesitzer das Gebäude umgehend evakuieren. Gäste und Personal kamen dadurch mit dem Schrecken davon.

Nachdem das Feuer von den herbei geeilten Rettungskräften in den Morgenstunden vollständig gelöscht werden konnte, nahmen am Donnerstagvormittag Experten der Brandursachenermittlung ihre Arbeit aufgenommen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, ermittelt möglicherweise aber auch wegen versuchten Mordes.

Im vergangenen Jahr war der Quesitzer Kastanienhof auch als mögliche Flüchtlingsunterkunft im Gespräch. Im Oktober habe es eine erste Begehung mit Ausländer- und Bauaufsichtsamt gegeben, so Brigitte Laux, Sprecherin des Landkreis Leipzig. Die Idee einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber sei aber nicht weiterverfolgt worden. „Die Umsetzung wäre aus mehreren Gründen sehr aufwändig“, erläuterte Laux. Der Landkreis verwarf die Überlegungen schließlich.

mro / tv / mpu

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