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Flüchtlinge aus Clausnitz als Zeugen gehört

In Freiberg Flüchtlinge aus Clausnitz als Zeugen gehört

Nach den fremdenfeindlichen Vorfällen in Clausnitz hat die Polizei fünf der betroffenen Asylbewerber als Zeugen befragt. Sei seien am Donnerstagvormittag mit zivilen Fahrzeugen aus ihrer Unterkunft in Clausnitz abgeholt und in die Diensträume der Ermittlungsgruppe in Freiberg gebracht worden.

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Ein aufgebrachter Mob hatte in Clausnitz am Donnerstag vergangener Woche den Bus mit den ankommenden Flüchtlingen blockiert.

Quelle: dpa

Freiberg. Nach den fremdenfeindlichen Vorfällen im erzgebirgischen Clausnitz hat die Polizei fünf der betroffenen Asylbewerber als Zeugen befragt. Sei seien am Donnerstagvormittag mit zivilen Fahrzeugen aus ihrer Unterkunft in Clausnitz abgeholt und in die Diensträume der Ermittlungsgruppe „Clausnitz“ in Freiberg gebracht worden, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Zuvor habe ein Dolmetscher den Asylbewerbern erklärt, worum es gehe und dass ihre Aussagen für die Ermittlungen gegen diejenigen wichtig seien, die vor einer Woche gegen ihre Ankunft in Clausnitz demonstriert und einen Bus blockiert hätten.

Den Asylbewerbern sei bewusst gewesen, dass ihre Aussagen freiwillig seien, sagte die Sprecherin. Die Befragungen müssten bei der Polizei in Freiberg stattfinden, da es dort Räumlichkeiten mit entsprechender Ausstattung gebe. Es sei geplant, auch weitere Businsassen zu befragen.

Ein aufgebrachter Mob hatte in Clausnitz am Donnerstag vergangener Woche den Bus mit den ankommenden Flüchtlingen blockiert und die Insassen durch fremdenfeindliche Parolen und „Wir sind das Volk“-Rufe verängstigt. Der Fall hatte bundesweit für Empörung gesorgt.

dpa

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