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Ein Verletzter bei Anschlag auf Unterkunft für Asylsuchende

Pyro-Technik Ein Verletzter bei Anschlag auf Unterkunft für Asylsuchende

Unbekannte Täter verübten in der Nacht zu Sonntag einen Anschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Freital mit in Deutschland nicht zugelassener Pyrotechnik. Nach Angaben des OAZ
wurde mindestens drei Fenster von bewohnten Zimmern im Erdgeschoss der Unterkunft teilweise zerstört.

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Freital. Unbekannte Täter verübten in der Nacht zu Sonntag einen Anschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Freital mit in Deutschland nicht zugelassener Pyrotechnik. Nach Angaben des OAZ
wurde mindestens drei Fenster von bewohnten Zimmern im Erdgeschoss der Unterkunft teilweise zerstört. Ein 26-jähriger Mann erlitt leichte Gesichtsverletzungen. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt werden durch das Operative Abwehrzentrum geführt. Es wird in alle Richtungen ermittelt. Ein rechtspolitisch motivierter Hintergrund der Tat ist jedoch sehr wahrscheinlich. Alle Bemühungen seien darauf gerichtet, die Täter schnell zu identifizieren.
Derzeit gibt es jedoch noch keine konkreten Hinweise auf die Täter. In diesem Sachzusammenhang werden daher Zeugen gesucht, die zur Tatzeit in dem Bereich um die dezentrale Unterkunft in der Wilsdruffer Straße in Freital, verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge gesehen oder sonstige relevante Feststellungen getätigt haben.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Dresden (Telefonnummer 0351/483 22 33) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Zum Anschlag erklärte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU):  „Ich bin entsetzt, mit wie viel krimineller Energie inzwischen die Asylgegner vorgehen. Ich verurteile den feigen und kaltblütigen Angriff auf eine bewohnte Asylunterkunft und damit auf Schutz suchende Menschen aufs Schärfste!  Die Straftäter haben damit schwere Verletzungen oder gar Schlimmeres bei den Bewohnern billigend in Kauf genommen. Es ist nur einem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die äußeren Verletzungen bei einem Asylbewerber gering waren. Allerdings kann man nur erahnen, welch Schock und psychische Belastung es für die Bewohner sein muss. Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) hat bereits seine Arbeit aufgenommen und wird nun mit Hochdruck an eine schnelle Aufklärung arbeiten. Die feigen Brandstifter müssen wissen, dass für sie kein Platz in unserer Gesellschaft ist und sie für ihre Taten empfindlich bestraft werden."

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