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Drei Schwerverletzte und viel Stau nach Unfällen auf der A4 bei Pulsnitz

Verkehr Drei Schwerverletzte und viel Stau nach Unfällen auf der A4 bei Pulsnitz

Am Sonnabend ereigneten sich auf der A4 bei Pulsnitz und auf einer Umleitungsstrecke bei Landwehr zwei schwere Verkehrsunfälle. Laut Polizei kam es auf der A4 gegen 10.40 Uhr zu einer Massenkarambolage mit neun Fahrzeugen, bei der sechs Personen verletzt wurden, zwei davon schwer.

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Auf der A4 in Höhe der Anschlussstelle Pulsnitz kollidierten neun Fahrzeuge miteinander. Es gab insgesamt sechs Verletzte, zwei davon schwer.
 

Quelle: Foto: Christian Essler

Pulsnitz/Radeberg.  Am Sonnabend ereigneten sich auf der A4 bei Pulsnitz und auf einer Umleitungsstrecke bei Landwehr zwei schwere Verkehrsunfälle. Laut Polizei kam es auf der A4 gegen 10.40 Uhr zu einer Massenkarambolage mit neun Fahrzeugen, bei der sechs Personen verletzt wurden, zwei davon schwer. Die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden, eine Umleitungsstrecke wurde eingerichtet. Dort ereignete sich gegen 13.30 Uhr ein weiterer schwerer Unfall, bei dem ein Mercedes-Fahrer nach einer Kollision mit einem Milchlaster lebensbedrohlich verletzt wurde.

Wie die Polizeidirektion Görlitz erklärte, kam es auf der A4 am Sonnabend wegen hohem Verkehrsaufkommen immer wieder zu zähfließendem Verkehr und unzähligen Beinahe-Unfällen. So sei es schließlich auch zu dem „domino-effekt-artigem“ Auffahrunfall auf einem etwa 100 Meter langem Abschnitt unweit der Anschlussstelle Pulsnitz gekommen. Die Polizei geht als Unfallursache von zu geringem Sicherheitsabstand zwischen den Fahrzeugen aus.

Ein 66-jähriger Renaultfahrer und seine zehn Jahre jüngere Ehefrau wurden schwer verletzt. Der Mann wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, die Frau mit dem Krankenwagen abtransportiert. In einem Volvo wurden eine Dreijährige und ein Fünfjähriger sowie ihre Eltern leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Der betroffene Streckenabschnitt wurde von den Einsatzkräften rund sieben Stunden lang voll gesperrt. Es bildete sich ein Stau in Richtung Dresden mit einer Länge von bis zu 30 Kilometern. Nachkommende Autofahrer wurden vom THW zwischen den Anschlussstellen Ottendorf-Okrilla und Pulsnitz umgeleitet.

Dort kam es zwischen Leppersdorf und Radeberg am frühen Nachmittag zu einem weiteren schweren Unfall. Ein laut Polizeiangaben ortsunkundiger Mercedes-Fahrer übersah am Abzweig Landswehr einen vorfahrtsberechtigten Milchlaster und kollidierte mit diesem. Der 61-jährige Mercedes-Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Er wurde ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Da die Landstraße gesperrt werden musste, kam es auch auf der Umleitung zu erheblichen Behinderungen und Stau.

Von Sebastian Burkhardt

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