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DRK-Wasserwacht: Weniger Ertrunkene wegen schlechten Wetters in Sachsen

DRK-Wasserwacht: Weniger Ertrunkene wegen schlechten Wetters in Sachsen

Seit Beginn des Jahres sind in Sachsen 15 Menschen durch Ertrinken gestorben. Diese Zahl verkündete am Montag Michael Birkner, Landesleiter der DRK-Wasserwacht, im Rahmen der Saison-Bilanz 2011 im Sächsischen Landtag.

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Seit Beginn des Jahres sind in Sachsen 15 Menschen durch Ertrinken gestorben.

Quelle: dpa

Dies seien sechs Personen weniger als im Vorjahr, was auf die häufig schlechte Wetterlage während der Sommermonate zurück geführt wurde. Es sei schlichtweg weniger gebadet worden, wodurch auch die Zahl der Unfälle zurückgegangen sei.

Während der Badesaison von April bis Oktober waren 1277 ehrenamtliche Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht Sachsen im Einsatz, davon allein 194 in Dresden. Diese waren landesweit auf 37 Stationen an öffentlichen Badeseen, Freibädern und Talsperren verteilt. Für eine DRK-Präsenz muss die zuständige Kommune einen Vertrag über Aufsicht und Rettung mit der Wasserwacht schließen. Eigeninitiative der Lebensretter ist gesetzlich nicht vorgesehen.

Die zusammen über 62.000 Einsatzstunden wurden bei 1880 Einsätzen geleistet, wovon 96 Prozent Erste-Hilfe-Leistungen ausmachten. Die verbleibenden vier Prozent waren Rettungen, Bergungen und Sucheinsätze. Die sächsische Wasserwacht ist nach der bayerischen Schwesterorganisation die zweitgrößte Wasserrettung Deutschlands und verfügt über insgesamt mehr als 3300 Rettungsschwimmer und -taucher. Viele davon unterstützen jedes Jahr den freiwilligen Strand-Wachdienst an den deutschen Nord- und vor allem Ostseeküsten.

Außerhalb der Saison sind die Rettungsschwimmer des DRK dennoch aktiv. Sie reagieren in Notsituationen, helfen in Krisengebieten, etwa bei Überschwemmungen, bilden Lebensretter aus und klären die Öffentlichkeit auf.

Unter den Aufgabenbereich der Wasserwacht fällt nämlich nicht nur die reagierende Wasser- und Eisrettung, sondern auch die präventive Verbreitung von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Vermeidung von Unfällen im, auf und unter dem Wasser, insbesondere unter Jugendlichen. Bei feuchter Wetterlage etwa müsse man vor allem in unmittelbarer Gewässernähe Vorsicht walten lassen, rät Michael Birkner vom DRK. Durch abrutschende Uferbefestigungen seien dieses Jahr mehrere Personen verunglückt.

jap

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