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Abzocke im Internet: Beamte warnen vor „Bundespolizei-Computervirus“

Abzocke im Internet: Beamte warnen vor „Bundespolizei-Computervirus“

Die Polizei in Görlitz warnt vor Betrügern, die Internetnutzer mit einem sogenannten „Bundespolizei-Computervirus" um ihr Erspartes bringen wollen. Computerbesitzer hatten sich in den vergangenen Tagen vermehrt gemeldet und angegeben, ihr Rechner sei mit dem genannten Virus befallen, so die Polizei.

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Trojaner gefährden die PC-Sicherheit.

Quelle: Oliver Berg/Symbolbild

Dabei werden die betroffenen Nutzer aufgefordert Geld zu bezahlen, um so eine Anzeige zu verhindern. Den Betroffenen wurde unterstellt, sie hätten nicht-legale Seiten, zum Beispiel Inhalte mit kinderpornografischem Inhalt, aufgerufen.

Die Polizei weist erneut darauf hin, dass betroffene Nutzer in diesen Fällen einer üblen Abzocker-Masche aufgesessen seien. Die Beamten empfehlen dringend, kein Geld zu überweisen, sondern die Polizei zu verständigen. Wenn Betroffene selbst nicht in der Lage seien, den Trojaner vom PC zu entfernen, empfiehlt die Behörde den Kontakt zu einem entsprechenden Computerdienst, der die sichere Funktionsfähigkeit wieder herstellen kann. Zusätzlich sei die Verwendung einer aktuellen Antivirensoftware auf dem Computer ratsam und aus Sicht der Beamten auch selbstverständlich. Sie böten Schutz gegen Angriffe und Schadprogramme aus dem Internet. Wer im Internet nur auf bekannten Seiten unterwegs ist, braucht trotzdem ausreichenden Schutz. Denn Viren, Trojaner und andere Schädlinge lauern nicht nur in den dunkleren Ecken des Internets, warnt Tim Griese vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): „Das kann auch auf seriösen Seiten passieren, zum Beispiel über Werbebanner." Das Tückische daran: Schon der Besuch der Seite reicht zum Einfangen von Schadsoftware aus. „Dafür muss ich nicht einmal irgendwas anklicken." Zu einem gut geschützten Rechner gehört auf jeden Fall eine Firewall und ein aktueller Virenscanner, rät der BSI-Sprecher. Außerdem sollte die Software auf dem Rechner immer auf dem neuesten Stand sein: „Beim Betriebssystem denken die meisten daran, weil die Updates automatisch installiert werden." Mindestens genauso wichtig sei es aber, den Browser und populäre Plugins wie Flash Player oder Adobe Reader aktuell zu halten. Wegen ihrer hohen Verbreitung sind gerade solche Programme oft ein Einfallstor für Schädlinge.

Weitere Tipps zur PC-Sicherheit

dbr/dpa

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