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2,1 Kilo Crystal im Nachtzug Dresden-Zürich entdeckt

Drogenfund 2,1 Kilo Crystal im Nachtzug Dresden-Zürich entdeckt

Bundespolizei und Zoll haben am Donnerstagabend Tschechen erwischt, die Rauschgift bei sich hatten. Ein besonders dicker Fisch ging dem Zoll bei einer Kontrolle im Zug Prag-Zürich ins Netz.

Dieses Rauschgift hat der Zoll am Donnerstagabend sichergestellt.

Quelle: Hauptzollamt Dresden

Pirna. Die Bundespolizei und der Zoll haben am Donnerstag zwei Kriminelle erwischt, die Drogen bei sich hatten. Dem Zoll gelang ein Volltreffer bei der Kontrolle eines Tschechen in einem Zug, der von Prag nach Zürich fuhr. Der Mann hatte mehr als zwei Kilo der synthetischen Droge Crystal in seinem Reisegepäck. Die Bundespolizei griff nahe Neurehefeld bei einer Fahrzeugkontrolle einen Mann, der in zwei Tütchen zwei Gramm Crystal einstecken hatte.

Der Nachtzug nach Zürich kam kurz nach 21 Uhr in Dresden an. Der Zoll überprüfte die Reisenden während der Fahrt und kontrollierte dabei auch den Tschechen. Der 43 Jahre alte Mann gab an, er sei in die Schweiz unterwegs. Die Zöllner nahmen anschließend sein Reisegepäck in Augenschein. Dabei entdeckten sie eine Plastiktüte, in der sich vier einzelne, jeweils mit Frischaltefolie umhüllte Päckchen befanden. Jedes dieser Päckchen enthielt eine kristalline Substanz, berichtete Heike Wilsdorf, die Sprecherin des Hauptzollamtes Dresden.

Als die Beamten das entdeckten, hatten sie bereits eine Ahnung, worum es sich handeln könnte. Sie beschlagnahmten die Päckchen, für den Tschechen endete die Reise in Dresden. Beim Zoll in der Landeshauptstadt wurde der Inhalt der kleinen Folienpakete untersucht und gewogen. Das Ergebnis: Es handelte sich um 2,1 Kilo Crystal. Den Straßenverkaufswert des Rauschgifts gibt der Zoll mit mehr als 100000 Euro an. Gegen den 43-Jährigen wurde ein Haftbefehl beantragt.

Der Bundespolizei ging am Donnerstag ein 34-jähriger Tscheche ins Netz als die Beamten auf der Straße zwischen Neurehefeld und Neuhermsdorf die Insassen eines Autos kontrollierten. Der Mann zeigte bei der Ausweiskontrolle einen tschechischen Führerschein. Zwar glich die Person auf dem Foto dem 34-Jährigen, die Beamten stellten aber dennoch Unterschiede fest. Die Überprüfung der Fahrerlaubnis ergab schließlich, dass es sich um ein gestohlenes Dokument handelte. Im Computersystem der Beamten stand, dass dieser Führerschein bereits gesucht wird und beschlagnahmt werden soll. Als sie dem Mann das erzählten, verwickelte sich der Tscheche in Widersprüche. Eine genauere Kontrolle brachte schließlich ans Tageslicht, dass auch er Crystal bei sich hatte. Gegen den 34-Jährigen wird nun wegen Ausweismissbrauchs und Rauschgiftbesitz ermittelt.

Von Christoph Springer

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