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13 Menschen bei Unfall auf A14 verletzt - auch fünf Kinder betroffen

Unfall auf der Autobahn 13 Menschen bei Unfall auf A14 verletzt - auch fünf Kinder betroffen

Wegen einer umherfliegenden Plane stoppt die Polizei den Verkehr auf der A14 in Richtung Dresden. Die Folge ist ein Stau, in den ein Sattelzug kracht - mit schwerwiegenden Folgen.

Mutzschen. Bei einem Auffahrunfall am Ende eines Staus sind auf der Autobahn 14 (Leipzig-Dresden) 13 Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder und ein Säugling. Zwei Lastwagen und sechs Autos seien zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Leisnig am späten Dienstagabend ineinandergefahren, teilte die Polizei am Mittwoch in Leipzig mit. Eine Frau wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Leipziger Krankenhaus gebracht. Zehn Menschen, darunter auch die Kinder, erlitten schwere Verletzungen, zwei Menschen wurden leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich, nachdem die Polizei den Verkehr auf der Autobahn in Richtung Dresden kurz gestoppt hatte. Die Beamten mussten eine umherfliegende Plane sichern. Der 38 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges erkannte den Angaben der Ermittler zufolge das vor ihm auftauchende Stauende zu spät und fuhr hinein. Dabei rammte er einen anderen Lastwagen und krachte gegen die Mittelleitplanke. Von dort aus wurde sein Fahrzeug zurückgeschleudert und schob fünf weitere Autos ineinander. Ein nachfolgender Wagen konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in die Unfallstelle.

Wie eine Polizeisprecherin sagte, dauern die Ermittlungen zum Unfallgeschehen an. Da die Verletzten in verschiedene Krankenhäuser gebracht wurden, sei es zunächst nicht möglich, nähere Angaben etwa zum Alter oder der Art der Verletzungen zu machen. Laut Sprecherin wurden auch Ermittlungen zur Herkunft der Plane eingeleitet, die letztlich der Auslöser für den Stau war.

Während der umfangreichen Aufräum- und Bergungsarbeiten kam es auf der A14 zu erheblichen Behinderungen. Zeitweise musste der Verkehr in beiden Richtungen gestoppt werden. Es bildeten sich nach Angaben des Verkehrswarndienstes kilometerlange Staus. Erst am Morgen rollte der Verkehr in Richtung Dresden wieder an.

dpa

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