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ifo-Institut traut Ost-Wirtschaft 2016 1,8 Prozent Wachstum zu

beschleunigtes Wirtschaftswachstum ifo-Institut traut Ost-Wirtschaft 2016 1,8 Prozent Wachstum zu

Das ifo-Institut traut der ostdeutschen Wirtschaft 2016 ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum zu. Während bei der realen Wirtschaftsleistung für dieses Jahr ein Plus von 1,6 Prozent erwarte wird, geht man fürs nächste Jahr von 1,8 Prozent in den ostdeutschen Ländern inklusive Berlin aus.

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Quelle: dpa

Dresden. Nach 1,6 Prozent in diesem Jahr erwartet das ifo-Institut für 2016 ein kräftigeres Plus von 1,8 Prozent in der ostdeutschen Wirtschaftsleistung. Gestützt werde der Aufschwung auch weiter von binnenwirtschaftlichen Kräften, insbesondere dem privaten Konsum, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Dresdner Niederlassung, Joachim Ragnitz, am Mittwoch. Damit folge der Verlauf im Osten der Entwicklung in ganz Deutschland, wenn auch auf etwas niedrigerem Niveau.

Etwas besser als der Bundesdurchschnitt wird sich den Erwartungen zufolge die sächsische Wirtschaft entwickeln. Hier wird beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt ein Plus von 1,9 Prozent in diesem und von 2,0 Prozent im nächsten Jahr angenommen.

Auch die Flüchtlingskrise schlage sich in der Entwicklung nieder. „Wir haben weiterhin positive Effekte aufgrund der angenommenen Flüchtlingszuwanderung“, sagte Ragnitz. Vor allem beim Konsum, aber auch im ohnehin gut laufenden Baugewerbe sowie im Wohnungswesen sei aufgrund einer Ausweitung der staatlichen Leistung mit Zuwächsen zu rechnen.

Skeptisch zeigte sich Ragnitz, was die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt angeht. Die Fachkräfteprobleme der ostdeutschen Wirtschaft seien dadurch eher nicht zu lösen. „Nach allem, was man weiß, ist die Qualifikation vieler Zuwanderer dann doch nicht so gut, wie es die Unternehmen eigentlich brauchen würden“, sagte er. Für 2017 erwartet das ifo-Institut zuwanderungsbedingt in ganz Deutschland einen Anstieg der Erwerbslosenzahl um 300 000.

Die Zahl der Erwerbstätigen soll der Prognose zufolge in Ostdeutschland in diesem und dem nächsten Jahr um 0,3 beziehungsweise 0,4 Prozent steigen. Mit erwarteten 0,2 Prozent hinkt Sachsen in diesem Jahr noch leicht hinterher. Am Arbeitsmarkt drücke die Einführung des Mindestlohns noch aufs Tempo, allerdings nicht in dem ursprünglich befürchteten Ausmaß, sagte Ragnitz.

dpa

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