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Zwischen Jubel und Sorge: Stimmen zur Dresdner OB-Wahl

Zwischen Jubel und Sorge: Stimmen zur Dresdner OB-Wahl

Es ist nicht überraschend, dass es einen zweiten Wahlgang geben wird. Nun kommt es darauf an, wie die Bewerber ihre Wähler mobilisieren können. Pegida ist aus meiner Sicht nicht wählbar.

Eric Hattke, Bündnis "Dresden für Alle":

Vom neuen Stadtoberhaupt erwarte ich, dass es das Ehrenamt stärkt. Nicht nur finanziell, sondern auch in der Öffentlichkeit. Eine Wahlempfehlung werden wir nicht abgeben.

Jan Donhauser, CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzender: Das Wahlergebnis zeigt, dass in Dresden wieder eine bürgerliche Mehrheit steht. Markus Ulbig hat sich gar nichts vorzuwerfen. Er hat einen sehr guten Wahlkampf geführt.

Christian Avenarius, SPD-Stadtchef: Aus diesem Ergebnis kann man viel machen. Mit Themen wie der Woba, Bürgerbeteiligung und Kulturhauptstadt bieten wir auch den CDU-Wählern eine Alternative. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wähler einer Partei, die gestern noch auf Hilbert eingeschlagen hat, heute zu ihm überlaufen. Die CDU-Wähler sind doch keine einfache Verschiebemasse. Hilbert hatte 14 Jahre Zeit, das umzusetzen, was er jetzt fordert. Wir müssen hart arbeiten, dann können wir es schaffen.

Michael Schmelich, Stadtchef der Grünen: Das ist ein gutes Ergebnis. Wir liegen klar vorn, das ist das primäre Ziel in einem ersten Wahlgang. Wir haben jetzt vier Wochen Zeit, die Wähler und Nichtwähler davon zu überzeugen, zur Wahl zu gehen und davon zu überzeugen, dass wir eine OB brauchen, die die Stadt eint. Es gab eine Menge Protestwähler, die wollen uns etwas sagen. Da müssen wir zuhören. Ich finde spannend, ob die CDU nun der Steigbügelhalter der FDP sein will. Die Spekulation, Ulbigs Wähler würden alle zu Hilbert überlaufen, ist voreilig.

André Schollbach, Fraktionschef der Linken im Stadtrat: Eva-Maria Stange liegt vorn. Das war unser Ziel, aber es ist noch nichts entschieden. Wir müssen jetzt kämpfen, kämpfen, kämpfen.

Christian Hartmann, CDU-Vorsitzender in Dresden: Wir haben einen überzeugenden, engagierten Wahlkampf geführt und nicht nur Luftblasen verbreitet. Das Ergebnis zeigt, Rot-Rot-Grün-Orange hat keine Mehrheit in dieser Stadt. Frau Stange kann sich darauf vorbereiten, ihre Verantwortung als Ministerin weiter zu tragen. Dresden will einen bürgerlichen OB-Kandidaten. Diesen Wählerauftrag werden wir gemeinsam ernst nehmen.

CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer: Wir haben ein unglaubliches Engagement gezeigt, viele kluge Ideen und viele kluge Vorschläge für diese Stadt gemacht. Markus Ulbig hätte der Stadt als OB gut getan. SPD und Grüne müssen begreifen, dass es nichts nützt, auf der Schleimspur der Linken zu kriechen. Dieses Prinzip wurde abgestraft und das ist richtig so.

FDP-Landesvorsitzender Holger Zastrow: Das ist ein großartiges Ergebnis, vor allem für Dirk Hilbert selbst. Gratulation, das hat er richtig gut gemacht. Wir als FDP sind stolz, dass wir solche Persönlichkeiten wie ihn in unseren Reihen haben. Jetzt kommt es darauf an, was wir im zweiten Wahlkampf aus diesem Ergebnis machen. Ich hoffe, dass es gelingt, sich auf einen bürgerlichen Kandidaten zu einigen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.06.2015

I.P. / tbh

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