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Zweiter Anlauf: Erzgebirge stellt erneut Antrag auf Welterbetitel

Montanregion Zweiter Anlauf: Erzgebirge stellt erneut Antrag auf Welterbetitel

Das Erzgebirge unternimmt einen zweiten Anlauf für den Titel Unesco-Welterbe. Im April war der 2014 erstmals gestellte Antrag „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ zurückgezogen geworden. Seither wurden zahlreiche Verbesserungen vorgenommen.

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Ausflügler besuchen den 1215 Meter hohen Fichtelberg bei Oberwiesenthal. Das Erzgebirge unternimmt einen zweiten Anlauf für den Titel Unesco-Welterbe.

Quelle: Archiv

Freiberg. Das Erzgebirge unternimmt einen zweiten Anlauf für den Titel Unesco-Welterbe. Die beteiligten Landkreise, Städte und Gemeinden beschlossen am Montag auf ihrer Mitgliederversammlung in Freiberg, bis zum Stichtag 1. Februar 2018 ihren überarbeiteten Welterbeantrag wieder bei der Unesco einzureichen. Im April war der 2014 erstmals gestellte Antrag „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ zurückgezogen geworden.

Seither hatte der Welterbeverein nach Empfehlungen des Internationalen Denkmalrats (Icomos) in Paris gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und den tschechischen Partnern zahlreiche Verbesserungen und Konkretisierungen vorgenommen. Vor allem ist das Projekt gestrafft worden, indem es von 79 auf 20 Bestandteile in Sachsen reduziert wurde. Darüber hinaus wurden die Empfehlungen des Denkmalrats eingearbeitet, nicht direkt mit dem Bergbau in Verbindung stehende Objekte wie Schlösser oder Bergbaufolgeindustrien lediglich als potenzielle Erweiterungsvorschläge aufzulisten.

„Wichtig ist, dass die Erzgebirgsregion mit diesem Projekt weiter an einem Strang zieht. Ich bin überzeugt, dass wir dann 2019 mit dem Unesco-Welterbetitel den Lohn für unsere Mühen erhalten werden“, sagte der Vorsitzende des Förderverein Montanregion Erzgebirge, Volker Uhlig.

Der Zeitplan sieht nun vor, dass der Welterbeantrag bis spätestens 31. Mai 2017 fertiggestellt wird. Anschließend stimmt die Mitgliederversammlung des Fördervereins im Juni 2017 darüber ab, bevor der Antrag dann über die Kultusministerkonferenz der Länder bis zum 1. Februar 2018 bei der Unesco eingereicht werden soll. Das Welterbekomitee entscheidet im Sommer 2019 über die Vergabe des Titels. Bei einem Erfolg wäre das Erzgebirge mit seiner rund 800-jährigen Bergbautradition die zweite deutsche Montanregion nach dem Harz 2010, die den Welterbetitel bekommt.

dpa

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