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Zweite Sammelabschiebung in Folge vom Flughafen Leipzig/Halle

Leipziger Flughafen Zweite Sammelabschiebung in Folge vom Flughafen Leipzig/Halle

Sachsen und Sachsen-Anhalt haben die zweite Sammelabschiebung binnen zwei Tagen organisiert. Am Flughafen Leipzig/Halle hob Mittwochmittag ein Charterflug mit abgelehnten Asylbewerbern aus dem Kosovo und Albanien ab.

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Quelle: dpa

Leipzig. Sachsen und Sachsen-Anhalt haben die zweite Sammelabschiebung binnen zwei Tagen organisiert. Am Flughafen Leipzig/Halle hob Mittwochmittag ein Charterflug mit abgelehnten Asylbewerbern aus dem Kosovo und Albanien ab, wie das sachsen-anhaltische Innenministerium in Magdeburg mitteilte. Der Flieger steuerte zuerst die albanische Hauptstadt Tirana an und flog dann nach Pristina weiter.  Bereits am Dienstag hatten die beiden Länder zusammen mit Thüringen 123 abgelehnte Asylbewerber aus Serbien zurück in die Hauptstadt Belgrad geflogen.

Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen künftig bei Abschiebungen enger kooperieren. Das hatten die Regierungen nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung am Dienstag bekannt gegeben. Gegebenenfalls seien wöchentliche Charterflüge denkbar. Damit entwickelt sich der Flughafen Leipzig/Halle zunehmend zum Abschiebe-Drehkreuz.  Am Mittwoch schob Sachsen-Anhalt 38 albanische und 16 kosovarische Staatsangehörige ab, hieß es weiter. Aus Sachsen wurden nach Angaben des Innenministeriums in Dresden 47 Menschen aus Albanien und vier Menschen aus dem Kosovo zurückgeschickt. Zudem saßen sechs abgelehnte Asylbewerber aus Brandenburg im Flieger. Sachsen-Anhalt hat nach der neuerlichen Sammelabschiebung in diesem Jahr nach eigenen Angaben bisher mehr als 950 abgelehnte Asylbewerber in die Heimatländer gebracht. Aus Sachsen wurden rund 1400 zurückgeschickt, wie das Dresdner Innenministerium mitteilte. Damit setze der Freistaat auch verstärkt geltendes Recht um.

dpa

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