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Zuwanderung in Sachsen so hoch wie noch nie

Statistik Zuwanderung in Sachsen so hoch wie noch nie

Noch nie seit der Wiedervereinigung sind so viele Menschen nach Sachsen gekommen wie 2015. Mehr als 64.600 Zuwanderer zog es in den Freistaat, 68 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte.

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Noch nie seit der Wiedervereinigung sind so viele Menschen nach Sachsen gekommen wie 2015.

Quelle: dpa

Wiesbaden. Die Untersuchung von Flüchtlingen ist im vergangenen Jahr die größte Herausforderung für die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) gewesen. Knapp 30 000 Blutproben von Asylbewerbern seien für die vorgeschriebene Erstuntersuchung auf Krankheiten überprüft worden, sagte LUA-Präsidentin Gerlinde Schneider am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichtes.

„Das bedeutet nicht nur mehr Geräte, sondern auch mehr Personal.“ Die Erstaufnahmeeinrichtungen hätten die Ergebnisse so schnell wie möglich haben wollen. In den meisten Fällen sei das auch innerhalb von 24 Stunden gelungen, so Schneider. Im Ergebnis habe sich gezeigt, dass die meisten Asylbewerber einen guten Immunschutz gegen Masern, Mumps und Röteln mitgebracht hätten, so Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU). Lediglich bei Hepatitis B seien deutlich mehr Fälle aufgetreten.

Dennoch sei der Impfschutz gerade bei Masern sowohl bei Einheimischen sowie Asylbewerbern bei Impfquoten unter 90 Prozent immer noch unzureichend, so Klepsch. Im Vorjahr verbuchte Sachsen mit 271 Fällen den größten Masernausbruch seit Jahren. Betroffen waren demnach vor allem Kinder, Jugendliche und Erwachsene - die meisten waren nicht geimpft. Die meisten Erkrankungen gab es laut LUA demnach an einer Schule in Dresden.

Der Freistaat unterstützt die LUA mit rund 1,2 Millionen Euro pro Jahr. Die rund 450 Mitarbeiter kümmern sich nicht nur um Untersuchungen im Bereich der Human- und Veterinärmedizin, sondern auch um die Qualität von Lebensmitteln: Im Vorjahr wurden mehr als 22 700 Lebensmittelproben untersucht - und 14,3 Prozent davon beanstandet. Damit ist die Quote im Vergleich zum Jahr zuvor um etwa zwei Prozent gestiegen.

LUA-Präsidentin Schneider erklärt dies vor allem mit einer neuen Kennzeichnungspflicht: 75 bis 80 Prozent der Beanstandungen betreffen die mangelhafte Kennzeichnung von Produkten. Allen voran: Nahrungsergänzungsmittel, Marmeladen sowie Erfrischungsgetränke und Tees. Nur 29 Lebensmittel wurden als gesundheitsschädlich eingestuft, unter anderem wegen gefährlicher Keimen.

dpa

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