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Zukunftsstudie: Dresden top, ländlicher Raum Flop

Entwicklungschancen Zukunftsstudie: Dresden top, ländlicher Raum Flop

Während Dresden und Leipzig sehr hohe oder zumindest leichte Chancen in ihrer wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit eingeräumt werden, ist die Entwicklung andernorts in Sachsen risikobehaftet.

Gute oder sehr gute Entwicklungschancen werden in Sachsen laut einer Studie nur Dresden und Leipzig eingeräumt.

Quelle: dpa

Berlin/Dresden. Während Dresden und Leipzig sehr hohe oder zumindest leichte Chancen in ihrer wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit eingeräumt werden, ist die Entwicklung andernorts in Sachsen risikobehaftet. Das geht aus dem am Freitag in Berlin vorgestellten „Zukunftsatlas 2016“ hervor, den das Forschungsinstitut Prognos für das „Handelsblatt“ erstellt hat. Die Analyse berücksichtigte 29 Kategorien, etwa Konjunktur und Arbeitsmarkt oder die Altersstruktur der Einwohner. Alle drei Jahre wird so die Zukunftsfähigkeit der bundesweit 402 Kreise und kreisfreien Städte bewertet.

Wie insgesamt in Deutschland zeigt sich dabei, dass der Graben zwischen reichen und armen Regionen auch in Sachsen tief ist. „Die Schere schließt sich nicht. Tendenziell schwächere Regionen haben nicht aufgeholt“, sagte Peter Kaiser, Projektleiter vom „Zukunftsatlas“.

Der Landeshauptstadt werden in der zweithöchsten Kategorie „sehr hohe Chancen“ eingeräumt. Sie liegt damit gleichauf mit Städten wie Hamburg, Düsseldorf oder Köln. Leipzig liegt mit „leichten Chancen“ zwei Kategorien darunter. Im Ranking der Aufsteiger belegt die Messestadt jedoch bundesweit einen Spitzenplatz, da sie seit 2004 um 197 Plätze auf Rang 137 vorgerückt ist - mehr als jede andere Region oder Stadt.

„Städte wie Leipzig, Jena, Dresden und Erfurt haben sich in den letzten Jahren nach vorn gearbeitet“, sagt Kaiser. Dazu hätten nicht zuletzt die Ansiedlungen von High-Tech-Unternehmen beigetragen.

„Ausgeglichene Chancen/Risiken“ weist der „Zukunftsatlas“ für Chemnitz und die Kreise Zwickau, Meißen sowie Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aus. Der Rest des Freistaats liegt im Risikobereich: „Leichte Risiken“ hinsichtlich ihrer Entwicklung gibt es demnach in den Landkreisen Vogtland, Leipzig, Mittelsachsen und Bautzen - und „Hohe Risiken“ in Nordsachsen, dem Erzgebirge und dem Kreis Görlitz.

Auch in einem erstmals parallel durchgeführten Ranking zu den Perspektiven in der Digitalwirtschaft liegt Dresden mit „sehr guten Chancen“ vor Leipzig, dem aber noch „gute Chancen“ eingeräumt werden - ebenso wie Chemnitz. In den eher ländlichen Regionen sieht es dagegen auf dem Digitalisierungskompass düster aus: Der Kreis Görlitz hat „weniger gute Chancen“, dem Rest Sachsens werden „schlechte Chancen“ eingeräumt.

dpa

Im Text wurde durchgehend berichtigt, dass Leipzig im „Zukunftsatlas“ lediglich mit „leichte Chancen“ (nicht: „gute Chancen“) sowie Chemnitz und die Kreise Zwickau, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit „ausgeglichene Chancen/Risiken“ (nicht: „leichte Chancen“) bewertet wurden.
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