Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Zeitungen: Sachsens Innenminister sucht Dialog mit Pegida

Trotz Pöbeleien Zeitungen: Sachsens Innenminister sucht Dialog mit Pegida

Ungeachtet der Pöbeleien von Demonstranten am Einheitsfeiertag in Dresden sucht Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) weiterhin den Dialog mit der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung.

Voriger Artikel
Leipziger CDU-Politiker Hermann Winkler für Koalitionen mit AfD
Nächster Artikel
Junge Mediziner würden aufs Land pendeln

Innenminister Ulbig will weiterhin den Dialog mit Pegida-Änhängern suchen.

Quelle: dpa

Dresden. Ungeachtet der Pöbeleien von Demonstranten am Einheitsfeiertag in Dresden sucht Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) weiterhin den Dialog mit der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung. „Wir, und damit meine ich auch viele Kommunen und die Kirchen, bieten den Pegida-Anhängern seit langem immer wieder Gespräche an. Wir sind bereit zu diskutieren, damit es am Ende vielleicht sogar Veränderungen geben kann“, sagte Ulbig den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

Allerdings wollten die Pegida-Anhänger nicht diskutieren, sondern seien aus Prinzip gegen alles. „Sie säen Hass, der in Gewalt münden kann. Insofern sind diese Menschen abgespalten von der lebhaften Demokratie, die ja auch vom Disput lebt“, sagte Ulbig. In dieser respektlosen Form stoße die Demokratie an ihre Grenzen.

Erneut nahm der CDU-Politiker die Polizei gegen Vorwürfe in Schutz, sie habe am 3. Oktober die Pegida-Demonstranten zu sehr gewähren lassen. „Die sächsische Polizei ist neutral. Sie gewährleistet Recht und Ordnung gegenüber jedermann“, sagte er den Zeitungen.

Mehrere Hundert Pegida-Anhänger hatten am Montag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Joachim Gauck mit Trillerpfeifen und Schmähungen vor der Dresdner Frauenkirche empfangen. Vielen Gästen des ökumenischen Festgottesdienstes bereiteten sie auf dem Weg zur Kirche mit Beleidigungen und Rufen wie „Haut ab“ und „Volksverräter“ einen Spießrutenlauf.

Dazu bemerkte Ulbig laut den Zeitungen: „Als Staatsbürger und Minister halte ich die Ereignisse für beschämend und verurteile diese Respektlosigkeiten. Aber uns hat die Deutsche Einheit die Meinungsfreiheit gebracht, die wir zu respektieren haben. Auch wenn es manchmal verdammt schwerfällt.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kritik an Minister

Vor dem Hintergrund der Pegida-Krawallen bei der Einheitsfeier in Dresden gibt es neuen Streit um den Umgang mit dem rechten Rand. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) zeigte sich in einem Interview bereit, mit den Anhängern des fremdenfeindlichen Bündnisses zu sprechen - und erntete dafür Kritik.

mehr
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr