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Zehntausende bei Mai-Kundgebungen in Sachsen - IG Metall kündigt Warnstreiks an

Zehntausende bei Mai-Kundgebungen in Sachsen - IG Metall kündigt Warnstreiks an

Wie im Vorjahr haben sich nach DGB-Angaben rund 20.000 Menschen in Sachsen an den Kundgebungen zum Tag der Arbeit beteiligt. Die 14 Kundgebungen sowie weitere Veranstaltungen standen unter dem Motto: „Gute Arbeit in Europa - Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit“.

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Quelle: Stephan Lohse

Die Kundgebung im ostsächsischen Bautzen mit der DGB-Landesvorsitzenden Iris Kloppich richtete sich zugleich gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD in der Stadt. Die Rechten hatten zu einer Anti-Euro-Demonstration aufgerufen.

„Sachsen darf kein Niedriglohnland mehr sein“, verlangte Kloppich. In den Tarifrunden kämpften die Gewerkschaften für gerechte Löhne und gute Arbeit. „Durch die Ausweitung von Leiharbeit, Mini- und Midi-Jobs, Werkvertragsarbeitnehmer sowie Praktika werden immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in schlecht bezahlte und unsichere Jobs gedrängt. In der Folge wird die soziale Spaltung in unserem Land immer größer“, sagte die DGB-Chefin.

In Chemnitz nutzte der für Sachsen zuständige IG Metall-Chef Olivier Höbel die Gelegenheit, um nochmals die Kampfbereitschaft seiner Gewerkschaft zu unterstreichen. Überall in Sachsen werde die Gewerkschaft mit Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verleihen, sagte er zu den bereits für diesen Mittwoch geplanten ersten Aktionen. „Nachdem die Metallindustrie aus der Krise wie Phönix aus der Asche gestiegen ist, wollen wir jetzt unseren Anteil“, so Höbel.

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Mai-Demonstration der IG Metall am 1. Mai 2012 in Leipzig

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In Zwickau waren rund 3500 Menschen dem Aufruf zur Mai-Kundgebung mit dem SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel gefolgt. Er verlangte unter anderem eine Besteuerung der Finanzmärkte: „Wir dürfen nicht zusehen, dass immer nur Arbeitnehmer und die kleinen Leute die Kosten der Krise zahlen. Und die, die Milliarden verplempert haben und heute wieder Milliarden verdienen, kommen ungeschoren voran“, sagte er.

dpa

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