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Weniger Menschen ohne Job - Frühling belebt Arbeitsmarkt

Sachsen Weniger Menschen ohne Job - Frühling belebt Arbeitsmarkt

Zum Frühjahr kommt Schwung in den sächsischen Arbeitsmarkt. Im März waren im Freistaat 175.400 Menschen ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Das waren 2,3 Prozent weniger als im Februar.

Die Arbeitslosenquote lag im März dieses Jahres bei 8,3 Prozent.

Quelle: dpa

Dresden. Zum Frühjahr kommt Schwung in den sächsischen Arbeitsmarkt. Im März waren im Freistaat 175 400 Menschen ohne Job - das waren 4100 (2,3 Prozent) weniger als im Februar, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. „Die Arbeiten in Außen- und Bauberufen sowie im Garten- und Landwirtschaftsbau können wieder durchgeführt werden“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Klaus Schuberth. Bezogen auf den März 2015 sank die Arbeitslosenzahl um 8,9 Prozent (-17 032). Die Arbeitslosenquote lag im März dieses Jahres bei 8,3 Prozent.

Im Frühjahr ist ein Rückgang der Arbeitslosigkeit üblich, weil viele witterungsabhängige Branchen nach dem Winter wieder Mitarbeiter einstellen.

Die Unternehmen im Freistaat haben derzeit mehr als 31 000 freie Stellen gemeldet - die meisten sind unbefristet und in Vollzeit zu besetzen. Damit sei die Nachfrage nach Arbeitskräften so hoch wie nie, so Schuberth. „Davon profitieren auch in den nächsten Monaten viele arbeitssuchende Menschen.“ Die meisten Jobs gibt es in der Zeitarbeit, in der Industrie sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Insgesamt waren im März rund 14 200 Ausländer im Land arbeitslos gemeldet - darunter etwa 5500 Flüchtlinge. Ziel sei es, gerade junge Asylbewerber von einer Ausbildung zu überzeugen. Dafür seien aber sprach- und berufsbezogene Qualifizierungen notwendig, sagte Schuberth.

Ein halbes Jahr nach Beginn des neuen Lehrjahres sind aktuell noch gut 11 000 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Der Zahl stehen rund 11 500 offene Lehrstellen gegenüber. Zwar gebe es damit rein rechnerisch für jeden Bewerber mindestens eine freie Ausbildungsstelle. „Aber es wird schwieriger, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen“, betonte Schuberth. Wunschberuf, regionale Vorlieben oder Bewerbungsprofile passten nicht immer.

Der Chef der Regionaldirektion appellierte an Unternehmen, auch schwächeren Bewerbern eine Chance zu geben. Junge Menschen sollten im Gegenzug nach alternativen Ausbildungsberufen schauen. Es gebe in Deutschland 350 verschiedene Ausbildungsberufe - aber ein Drittel der Jugendlichen konzentrierten sich auf gerade einmal zehn Berufe. Seit Jahren stehen etwa Einzelhandelskaufmann, Kfz-Mechatroniker oder Verkäufer ganz oben auf der Wunschliste.

dpa

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