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Weniger Falschgeld in Sachsen - Mehr 50 und 10 Euro-„Blüten“

LKA informiert Weniger Falschgeld in Sachsen - Mehr 50 und 10 Euro-„Blüten“

Im ersten Halbjahr 2016 ist in Sachsen weniger Falschgeld aufgetaucht als in den ersten sechs Monaten 2015. Dabei ging die Zahl der aus dem Verkehr gezogenen gefälschten Banknoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut zehn Prozent auf 594 zurück.

In Sachsen wurde weniger Falschgeld gefunden.

Quelle: dpa

Dresden. Täuschend echt und doch wertlos: Zwischen Anfang Januar und Ende Juni wurde in Sachsen insgesamt weniger Falschgeld entdeckt als in den ersten sechs Monaten 2015. Dabei ging die Menge der aus dem Verkehr gezogenen gefälschten Banknoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund zehn Prozent auf 594 zurück. 1134 gefälschte Münzen wurden gefunden und damit fast ein Viertel weniger als im Zeitraum des Vorjahres, wie aus der aktuellen Statistik des Landeskriminalamts (LKA) hervorgeht. Der Schaden beläuft sich auf fast 31 000 Euro, davon allein knapp 30 000 Euro durch „Blüten“. Im ersten Halbjahr 2015 lag der Gesamtschaden bei fast 40 000 Euro.

Allerdings wurden mehr falsche 50-Euro- und 10-Euro-Scheine sowie Fünf-Cent-Stücke gefunden. Am häufigsten machten professionelle Geldfälscher - wie bundesweit - die Fünfziger nach, bei Münzen vor allem Zwei-Euro-Stücke. Fast die Hälfte der 421 falschen Geldscheine (203) tauchte in Chemnitz auf - laut „Bild“-Zeitung (Dienstag) „die Blütenhochburg“ unter Sachsens Großstädten, die wenigsten (41) in Dresden. Im Vorjahreszeitraum war noch Leipzig Spitzenreiter.

Bundesweit wurden bis Ende Juni rund 45 700 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von rund 2,3 Millionen Euro registriert und damit 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dazu kamen 18 700 falsche Münzen im Nennwert von 32 703 Euro. Meistens fallen wertlose Noten und Münzen erst auf, wenn Geschäfte ihre Tageseinnahmen zur Bank bringen. „Manchmal merken es die Leute selbst oder einer, der das Geld entgegennimmt“, sagte eine LKA-Sprecherin. Im Zahlungsverkehr seien sich Menschen oft der Möglichkeit, Falschgeld zu verbreiten, nicht bewusst.

Dabei sind „Blüten“ laut Bundesbank von fast jedem erkennbar, durch Fühlen, Sehen und Kippen. Es müssten nur mehrere Merkmale geprüft werden: zum Beispiel Wasserzeichen, Hologramm, Farbveränderungen.

dpa

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