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Weniger Existenzgründungen in Deutschland - Sachsen auf Rang 12

Qualität statt Quantität Weniger Existenzgründungen in Deutschland - Sachsen auf Rang 12

Bei der Zahl der Existenzgründungen belegt Sachsen zusammen mit den anderen ostdeutschen Flächenländern und dem Saarland weiter die hinteren Plätze. Im KfW-Gründungsmonitor 2016, der am Mittwoch in Frankfurt vorgestellt wurde, verbesserte sich der Freistaat leicht von Rang 13 auf 12.

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Noch nie suchten bundesweit so wenige Menschen mangels Erwerbsalternative ihr Heil in einem eigenen Unternehmen.

Quelle: dpa

Frankfurt. Bei der Zahl der Existenzgründungen belegt Sachsen zusammen mit den anderen ostdeutschen Flächenländern und dem Saarland weiter die hinteren Plätze. Im KfW-Gründungsmonitor 2016, der am Mittwoch in Frankfurt vorgestellt wurde, verbesserte sich der Freistaat zwar leicht von Rang 13 auf 12. An der Zahl von durchschnittlich 14 Gründungen pro 1000 Erwerbsfähigen in den Jahren 2013, 2014 und 2015 änderte sich zum Vergleichszeitraum 2012-2014 aber nichts. Deutschlandweit nahm die Zahl der Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagten, im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Wert seit 2002 ab.

„Die sehr gute Situation am Arbeitsmarkt hemmt die Gründungstätigkeit“, erklärte der Chefvolkswirt des Förderinstituts, Jörg Zeuner. Noch nie suchten bundesweit so wenige Menschen mangels Erwerbsalternative ihr Heil in einem eigenen Unternehmen. Der Anteil sogenannter Notgründer erreichte mit 27 Prozent oder 207 000 Fällen ein historisches Tief. Nur zehn Prozent der Gründer waren vor dem Schritt in die Selbstständigkeit arbeitslos - so wenige wie nie.

Dominierend waren 2015 Existenzgründungen, die mit neuen Produkten und mehr Mitarbeitern erfahrungsgemäß bessere Überlebenschancen auf dem Markt haben. Bundesweit zählt die KfW fast jeden zweiten Gründer (377 000) zu dieser Kategorie. „Das Gründungsgeschehen hat an Quantität verloren, aber strukturell an Qualität gewonnen“, bilanzierte Zeuner.

Auffallend groß ist mit 160 000 (21 Prozent der Gründer) die Gruppe derer, die sich mit digitalen Angeboten ein Standbein schaffen wollen: App-Anbieter, Betreiber von Webportalen, Onlinehändler, Softwareentwickler oder Webdesigner. Der Frauenanteil an allen Existenzgründungen liegt seit 2013 Jahr für Jahr bei 43 Prozent, häufig wagen sie den Schritt als Nebenerwerb.

Gründerhauptstadt in Deutschland ist nach wie vor Berlin (26 Gründungen pro 1000 Erwerbsfähige). Gründungsfreudigstes Ost-Flächenland ist Thüringen (14) vor Sachsen (13). Schlusslicht bleibt Sachsen-Anhalt (7).

dpa

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