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Welterbe-Antrag der Montanregion Erzgebirge verschoben

Annaberg-Buchholz Welterbe-Antrag der Montanregion Erzgebirge verschoben

Sachsen hat seinen Welterbe-Antrag für die Montanregion Erzgebirge für dieses Jahr überraschend zurückgezogen. Zuvor hatte der Internationale Rat für Denkmalpflege (Icomos), der offiziell die Empfehlungen ausspricht, den Initiatoren geraten, das Konzept zu schärfen.

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Das Erzgebirge wirbt mit seiner jahrhundertelangen Bergbaugeschichte und dem dazugehörigen Brauchtum.

Quelle: dpa

Annaberg-Buchholz. Sachsen hat seinen Welterbe-Antrag für die Montanregion Erzgebirge überraschend zurückgezogen. Dieser solle nach einer entsprechenden Überarbeitung aber so früh wie möglich nochmals eingereicht werden, teilte die Wirtschaftsförderung Erzgebirge am Freitag mit. Die neue Version soll laut Innenministerium bis zum 1. Februar 2017 beim Unesco-Welterbezentrum in Paris vorgelegt werden.

Zuvor hatte der Internationale Rat für Denkmalpflege (Icomos), der offiziell die Empfehlungen ausspricht, dazu geraten, den Welterbeantrag in diesem Jahr noch nicht dem Unesco-Welterbekomitee zu präsentieren. Auch sollte das Konzept geschärft werden. Dennoch hätten die Experten die Erzgebirgsregion als „bedeutende historische Bergbauregion mit Welterbe-Potenzial“ bewertet, hieß es vonseiten des Innenministeriums.

„Die Montanregion Erzgebirge mit ihrem herausragenden kulturellen Erbe hat es verdient, Weltkulturerbe zu werden“, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU). Daher soll die Bewerbung auch weiterhin – gemeinsam mit dem tschechischen Kulturministerium – unterstützt werden.

Auch die Initiatoren im Erzgebirge rechnen sich Chancen aus. „Es herrscht eine optimistisch-kämpferische Stimmung“, sagte Matthias Lißke von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, die sich um die grenzübergreifende Bewerbung der Region kümmert. Was jetzt genau überarbeitet werden muss, steht laut Lißke erst fest, wenn das Icomos-Gutachten vorliegt.

Das Erzgebirge wirbt mit seiner jahrhundertelangen Bergbaugeschichte, alten Berg- sowie Hütten- und Hammerwerken, der Bergbaufolge-Industrie, Bildungsstätten oder auch dem Brauchtum um die Anerkennung als Welterbe. Die sächsisch-tschechische Bewerbung war 2014 eingereicht worden.

dpa

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