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Wegen Flüchtlingskrise: Tillich will weniger Polizeipräsenz bei Fußballspielen

Wegen Flüchtlingskrise: Tillich will weniger Polizeipräsenz bei Fußballspielen

Dresden/Köln. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) stellt die Polizei-Präsenz bei Fußballspielen an­gesichts zahlreicher Demonstrationen gegen Flüchtlinge infrage.

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Es müsse darüber nachgedacht werden, welche Aufgaben die Polizei tatsächlich übernehmen müsse, sagte Tillich.

Quelle: dpa

Es müsse darüber nachgedacht werden, welche Aufgaben die Polizei tatsächlich übernehmen müsse, sagte Tillich am Sonntag im Deutschlandfunk. „Ist es denn immer notwendig, im Prinzip zweit- oder drittklassige Fußballspiele noch mit Polizeihundertschaften abzusichern oder werden wir uns dann dem demokratischen Grundrecht der Versammlungsfreiheit zuwenden?“, sagte der Regierungschef. Bei den Ausschreitungen im sächsischen [link:700-NR_DNN_97942-1] haben laut Tillich deshalb nicht genügend Beamte zur Verfügung gestanden, „weil eben sogenannte „Risikospiele“ in vielen der Bundesländer stattfanden und des­wegen die Polizeikräfte dort gebunden waren“.

Nach den Krawallen stand Innenminister Markus Ulbig in der Kritik. Tillich will an ihm festhalten: „Er ist und bleibt der Innenminister in Sachsen.“ Für die Krawalle schäme er sich. Zu den weiterhin hohen Zahlen von Flüchtlingen, die über Ungarn nach Deutschland einreisen, sagte Tillich: „Wir stoßen schon an die Grenzen und wenn es so länger anhält, wird es kaum zu schaffen sein.“ Er habe den Eindruck, dass das Schengen-Abkommen in Europa nicht mehr funktioniere.

Christian Thiele

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