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Wahlanalyse zur OB-Wahl: Zentrum wählt Stange – Stadtrand Hilbert

Wahlanalyse zur OB-Wahl: Zentrum wählt Stange – Stadtrand Hilbert

Beim ersten Wahlgang der Dresdner Oberbürgermeisterwahl hat sich Dresden zweigeteilt präsentiert. Während das Stadtzentrum überwiegend für Eva-Maria Stange gestimmt hat, holte Dirk Hilbert seine Stimmen vor allem am Stadtrand.

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Gespaltene Stadt: Im Zentrum führt Stange, am Stadtrand Hilbert.

Quelle: Stadt Dresden

Dort punkteten auch Markus Ulbig, Stefan Vogel und Tatjana Festerling.

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Die Wahlbeteiligung stieg stadtweit deutlich an.

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So räumte die von SPD, Grünen, Linken und Piraten unterstützte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange in der Äußeren Neustadt über 70 Prozent ab. Auch in der Leipziger Vorstadt, Pieschen-Süd, der Radeberger Vorstadt und der Inneren Neustadt holte Stange mehr als 50 Prozent. In Schönfeld-Schullwitz kam sie hingegen nur auf 18,8 Prozent. Auch in Gönnsdorf/Pappritz und in Lockwitz kam die Kandidatin nur knapp über 20 Prozent.

Dirk Hilbert hingegen punktet vor allem am Stadtrand. In Weixdorf kommt er auf 41 Prozent, auch in Hellerau und Klotzsche kratzte der FDP-Politiker und amtierende Oberbürgermeister an der 40-Prozent-Marke. In Stanges Hochburgen der Neustadt und der Leipziger Vorstadt blieb er hingegen bei unter 15 Prozent.

Abgesehen von Lars Stosch alias Lara Liquer, der in der Neustadt und der Friedrichstadt seine besten Zahlen holte, fuhren auch die anderen Kandidaten ihre besten Ergebnisse an der Peripherie ein. Markus Ulbig (CDU) punktete vor allem in Schönfeld und Weißig, in Marsdorf lag das einzige Wahllokal, in dem er Spitzenreiter war. Stefan Vogel (AfD) hatte seine besten Ergebnisse in Gorbitz-Nord, in Klotzsche und in Schönfeld. Beide waren wie Hilbert in der Neustadt chancenlos.

Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling holte ihre besten Ergebnisse in Gorbitz, Großzschachwitz und Niedersedlitz. In vier Wahlbüros in Strehlen, Reick und Gorbitz kam die Hamburgerin über 25 Prozent.

Die Wahlbeteiligung stieg in ganz Dresden deutlich an. Am höchsten lag sie in Gönnsdorf und Altfranken, am niedrigsten in Gorbitz, Prohlis und Loschwitz.

Übrigens: Während Stange nach Stimmen deutlich vorne lag, wäre bei einer Zählweise nach gewonnenen Wahlbezirken Dirk Hilbert der Sieger des ersten Wahlgangs geworden. Er holte in 31 Stadtteilen bzw. in 221 Wahlbezirken die meisten Stimmen, Stange gewann in 30 Stadtteilen und 219 Wahlbezirken die meisten Wähler für sich. In vier Wahlbezirken liegen beide gleichauf, in Marsdorf behauptete sich Markus Ulbig.

Stephan Lohse

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