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Verkehrsverbund erhöht Ticket-Preise - VVO rechnet mit 4,93 Millionen Euro mehr

Verkehrsverbund erhöht Ticket-Preise - VVO rechnet mit 4,93 Millionen Euro mehr

Am Mittwoch läutet der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die nächste Preisrunde ein. Dann entscheidet das politische Gremium „hinter" dem Verbund, der VVO-Zweckverband, über eine neue Tariftabelle.

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Hybridbusse vor der Dresdner Semperoper.

Quelle: Dominik Brüggemann

Demnach sollen die Verkehrsunternehmen pro Jahr 3,2 Prozent mehr Geld einnehmen als bisher. Das entspricht laut VVO-Rechnung einem Plus von knapp 4,93 Millionen Euro. Das Geld wird unter anderem gebraucht, um gestiegene Diesel- und Strompreise bezahlen zu können. Unter anderem soll so auch der Neuregelung des Rabatts begegnet werden, der den Unternehmen bislang auf Basis des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) eingeräumt wurde. „Das ist bei der jetzt bevorstehenden Tarifanpassung berücksichtigt", sagte gestern Anja Ehrhardt, Sprecherin der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf DNN-Anfrage, „wir müssen die Steigerungen auf die Fahrgäste umlegen".

Wie viel mehr die DVB nach der Preissteigerung einnehmen, hat das Unternehmen noch nicht errechnet. „Wir erwarten leicht steigende Fahrgastzahlen und Einnahmen", sagte Anja Ehrhardt. Die Mehreinnahmen werden auch den Bus- und Bahnfahrern zugute kommen, die Ende März bei einem Warnstreik die Muskeln spielen ließen.

Nachdem im November 2013 vor allem Einzelfahrscheine teurer geworden sind, trifft es dieses Mal in erster Linie die Nutzer von Zeitkarten. Eine „Zeitkartenstudie" habe ergeben, dass diese Anpassung nötig sei, sagte VVO-Sprecher Christian Schlemper. Das Preisverhältnis zwischen Einzelfahrscheinen und Zeitkarten sei nicht mehr angemessen gewesen, so Schlemper. Im Klartext: Mit Wochen- und Monatskarten konnte man schneller sparen, als es den Verkehrsunternehmen und dem VVO lieb war. Deshalb steigen jetzt fast ausschließlich die Preise für Wochen- und Monatskarten (siehe Tabelle). Schlemper macht aber auch auf zwei Neuerungen aufmerksam, die das Fahrpreissystem aus seiner Sicht gerechter und einzelne Tickets sogar preiswerter machen. „Bei der Tageskarte zum Normalpreis dürfen künftig pro Erwachsenem auch zwei Kinder im Alter bis zu 14 Jahren mitgenommen werden", so der VVO-Sprecher. Das ist neu.

Und: Die Kleingruppenkarte, die es schon seit mehreren Jahren, aber bisher nur für den gesamten Verbundraum gibt, wird aufgesplittet: Ab November soll es diese Tickets, mit denen fünf Erwachsene gemeinsam fahren können, auch für Einzelzonen wie die Stadt Dresden geben. Ein Fahrkartenangebot, das künftig zum Beispiel bei Junggesellenabschieden genutzt werden könnte, meint Schlemper.

Dass der VVO-Zweckverband den neuen Tarifen am Donnerstag zustimmt, gilt als Formsache. Zwar wehren sich die Dresdner Vertreter des Gremiums seit Jahren gegen die fast schon automatisierte Fahrpreiserhöhung im November. Sie werden aber regelmäßig von ihren Kollegen aus den drei beteiligten Landkreisen Meißen, Sächsische-Schweiz/Osterzgebirge und Bautzen überstimmt.

Christoph Springer

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