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Verfassungsschutz: Sicherheitslage für Sachsen ist unverändert

Beobachtung von Islamisten Verfassungsschutz: Sicherheitslage für Sachsen ist unverändert

Nach den Anschlägen von Brüssel verstärkt der sächsische Verfassungsschutz die Beobachtung von Islamisten. Natürlich nehme man die Szene nach solchen Vorfällen „immer noch ein bisschen genauer unter die Lupe“, sagte der Sprecher des Landesamtes.

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Quelle: Archiv

Dresden. Nach den Anschlägen von Brüssel verstärkt der sächsische Verfassungsschutz die Beobachtung von Islamisten. Natürlich nehme man die Szene nach solchen Vorfällen „immer noch ein bisschen genauer unter die Lupe“, sagte der Sprecher des Landesamtes (LfV), Martin Döring, am Donnerstag in Dresden. „Wir haben unsere Ohren offen“, hatte zuvor Verfassungsschutz-Präsident Gordian Meyer-Plath dem Sender MDR Info gesagt. Eine veränderte Sicherheitslage hat sich nach seinen Angaben nach den Anschlägen für Sachsen aber nicht ergeben.

Teil der Beobachtung seien auch Flüchtlingsunterkünfte. „Wir prüfen, ob da Personen sind, bei denen es Hinweise gibt, dass sie schon in den Bürgerkriegsgebieten selber für Terrororganisationen aktiv waren. Oder ob es Radikalisierungsprozesse im Nachgang zu ihrer Flucht oder ihrer Reisebewegung in Richtung Europa gegeben hat“, sagte Meyer-Plath dem MDR. Auch mögliche Rekrutierungsversuche von Islamisten bei neuankommenden Muslimen würden untersucht. „Bisher finden aus unserer Sicht hier noch keine nennenswerten Aktivitäten seitens der Salafisten in Sachsen statt“, sagte der Geheimdienstchef.

Zentrum der salafistischen Szene in Sachsen ist die Leipziger Al-Rahman-Moschee. Nach Angaben des Verfassungsschutzes lag die Zahl der Anhänger dieser ultrakonservativen Strömung des Islams Ende vergangenen Jahres bei etwa 170. Daneben soll es 80 bis 100 weitere Islamisten geben. An diesen Zahlen habe sich in den vergangenen Monaten nicht viel geändert, sagte LfV-Sprecher Döring.

Für die Beobachtung der Islamisten-Szene verfüge das Landesamt über entsprechend qualifizierte Mitarbeiter. Wie viele genau, wollte Döring nicht sagen. „Es gibt in ausreichender Zahl Personal, das auch Arabisch spricht und Übersetzungsdienste leisten kann.“

dpa

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