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Unterlegene Kandidatin Eva-Maria Stange: "Stadt ist tief gespalten"

Unterlegene Kandidatin Eva-Maria Stange: "Stadt ist tief gespalten"

Sachsens Wissenschaftsministerin und Oberbürgermeisterkandidatin Eva-Maria Stange (SPD) zeigte sich am Sonntagabend als starke und faire Verliererin. Wenn es nicht gelungen sei, die erforderlichen Stimmen für einen Sieg zu bekommen, habe es nicht am Wahlkampf gelegen, sagte sie noch vor Ende der Auszählung am Sonntagabend.

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Quelle: dpa

Dresden sei tief gespalten. „Es wird darauf ankommen, die Stadt wieder zu vereinen in den nächsten Jahren und mit allen zusammenzuarbeiten, die Zukunft gestalten wollen.“  Mit dem Ergebnis habe man gezeigt, dass sich Dresden im Wandel befinde und die Themen des linken Lagers wie Weltoffenheit und bezahlbarer Wohnraum bei den Menschen ankommen. Stange war von der rot-rot-grün-orangen Stadtratsmehrheit unterstützt worden.

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Die Dresdner haben gewählt: Dirk Hilbert ist neuer Oberbürgermeister, Eva-Maria Stange verlor im zweiten Wahlgang am Ende deutlich.

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Die unterlegene Kandidatin will nach ihrer Niederlage sächsische Wissenschaftsministerin bleiben. „Zum Glück weiß ich, dass der eine oder andere mich gern im Ministeramt sieht“, sagte sie am Sonntag vor ihren Anhängern. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wolle sie gern wieder an seiner Seite haben.

"Das Ergebnis ist für uns natürlich ernüchternd, 10 Prozent Unterschied zu Hilbert hätte ich nicht erwartet", zeigte sich Sachsens-Piratenchef Marcel Ritschel deutlich enttäuscht. "Der neue OB ist nun gefragt, seine Unabhängikeit nun zu beweisen und nicht dauerhaft alle Entscheidungen der Stadtratsmehrheit zu blockieren", so Ritschel. Sonst drohe Stillstand in der Stadt.

"Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir die beste Kandidatin hatten", ist sich die Dresdner Linken-Vorsitzende Annekatrin Klepsch sicher. Der gemeinsame Wahlkampf habe die Kooperation im Stadtrat gestärkt. "Wir haben unsere Themen gesetzt, Hilbert hatte nur den Amtsbonus als amtierender Oberbürgermeister", so Klepsch. Wahrscheinlich wollten viele Wähler Stange weiterhin als Ministerin sehen, mutmaßt die linke Politikerin.

Julia Vollmer mit dpa

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