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Unions-Fraktionsvize verlangt Vorrang für Ausbildung von Flüchtlingen

Prioritäten Unions-Fraktionsvize verlangt Vorrang für Ausbildung von Flüchtlingen

Angesichts des enormen Finanzbedarfs für die berufliche Integration von Flüchtlingen mahnt der stellvertretende Unions-Fraktionschef Michael Kretschmer klare Prioritäten der Bundesregierung an. Es müsse ein Schwerpunkt auf Ausbildung und Qualifikation gelegt werden.

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Berlin. Angesichts des enormen Finanzbedarfs für die berufliche Integration von Flüchtlingen mahnt der stellvertretende Unions-Fraktionschef Michael Kretschmer klare Prioritäten der Bundesregierung an. „Bei der Verteilung der drei Milliarden Euro für die Bewältigung der Asyl- und Flüchtlingsaufgabe muss ein Schwerpunkt auf Ausbildung und Qualifikation gelegt werden“, sagte der Bundestagsabgeordnete und sächsische CDU-Generalsekretär der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Bei über einer Million Flüchtlinge allein in diesem Jahr „brauchen wir verbindliche Angebote und Abläufe. Wir müssen jetzt dringend die Voraussetzungen für die Integration schaffen - andernfalls laufen wir in die gleichen Probleme wie bei den Gastarbeitern.“ Kretschmer sieht aber gute Erfolgsaussichten: „Bereits im kommenden Jahr können wir zusätzlich 10 000 Ausbildungsplätze für junge Flüchtlinge schaffen. Wir sollten die Ausbildung in privaten Betrieben durch Ausbildungsassistenten und überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen unterstützen - die Erfahrungen damit sind sehr gut.“

Für Ausbildung und Integration junger Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt will das Bundesbildungsministerium bis 2017 bisher zusätzlich rund 130 Millionen Euro investieren. Wie Ministerin Johanna Wanka (CDU) bei der Vorstellung ihres Programms „Bildung ist der Schlüssel“ sagte, ist mehr als die Hälfte der jetzt nach Deutschland kommenden Flüchtlinge jünger als 25 Jahre. Die Bundesländer beziffern derweil ihre Gesamtkosten allein für die Schulbildung von Flüchtlingskindern im vergangenen und laufenden Jahr auf mindestens 2,3 Milliarden Euro.

dpa

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