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Umfrage zur Wählergunst in Sachsen: CDU stabil - kein Aufschwung für Grüne

Umfrage zur Wählergunst in Sachsen: CDU stabil - kein Aufschwung für Grüne

Die CDU bleibt in Sachsen in der Wählergunst stabil bei 42 Prozent, die Grünen im Freistaat können hingegen kaum von der allgemeinen Stimmung profitieren. Das geht aus der von der Regierung in Auftrag gegebenen Frühjahrsumfrage 2011 hervor, die am Dienstag in Dresden vorgestellt wurde.

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Quelle: dpa

Demnach verbessern sich die Grünen im Vergleich zum Vorjahr nur um einen Punkt auf jetzt 8 Prozent. Auch die FDP legt einen Punkt auf 6 Prozent zu, die SPD bleibt bei 16 Prozent.

Die Linken verlieren zwei Punkte und kommen jetzt auf 21 Prozent. Die rechtsextreme NPD würde mit 3 Prozent den Einzug in den Landtag verfehlen. Von April bis Mai hatte das Marktforschungsinstitut Aproxima aus Weimar 1000 Menschen befragt, für wen sie bei Wahlen im Freistaat ihre Stimme abgeben würden.

Obwohl die FDP bei der Landtagswahl 2009 noch zehn Prozent eingefahren hatte, war Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) mit dem Ergebnis für seine Partei nicht unzufrieden. „Das ist so schlecht nicht“, sagte er. Es sei mehr als der Bundestrend von derzeit rund fünf Prozent.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Mit dem Aufschwung schwindet offensichtlich die Sorge der Sachsen um den Arbeitsplatz. Zwar benannte noch immer eine deutliche Mehrheit von mehr als 28 Prozent diesen Bereich als wichtigstes Problem. Das waren aber mehr als 14 Punkte weniger als noch vor einem Jahr.

Im Gegenzug gewinnt die Frage gerechter Löhne an Bedeutung. Dieser Punkt kam mit 8,2 Prozent auf den zweiten Platz. „Die Menschen in Sachsen leisten gute Arbeit und dürfen dafür auch eine ordentliche Bezahlung erwarten“, sagte der Chef der sächsischen Linken, Rico Gebhardt, laut einer Mitteilung in einer Reaktion.

Wesentlich weniger wichtig ist den Sachsen hingegen der Umfrage zufolge auch nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima (Japan) die Energiepolitik. Nur 2,1 Prozent der Befragten nannten diesen Punkt als wichtigsten von 13 zur Auswahl stehenden Politkbereichen.

dpa

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