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Ulbig erwartet weiter steigende Flüchtlingszahlen

Sachsen Ulbig erwartet weiter steigende Flüchtlingszahlen

Sachsen richtet sich in nächster Zeit auf weiter steigende Flüchtlingszahlen ein. Zwar weise die Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nach wie vor 41 000 neue Asylbewerber in diesem Jahr für den Freistaat aus, sagte Innenminister Markus Ulbig.

Quelle: jv

Dresden. Sachsen richtet sich in nächster Zeit auf weiter steigende Flüchtlingszahlen ein. Zwar weise die Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach wie vor 41 000 neue Asylbewerber in diesem Jahr für den Freistaat aus, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Montag in Dresden. Jedoch habe die neue Koordinierungsstelle „Flüchtlingsverteilung“ des Bundes ihre aktuelle Aufnahmeprognose nach oben korrigiert. „Das bedeutet also, dass wir uns auch auf einen weiteren Aufwuchs in den nächsten Tagen und Wochen vorbereiten müssen.“ 

In diesem Jahr seien bereits 26 000 neue Flüchtlinge in Sachsen angekommen. Die Unterbringungskapazität liege in den Erstaufnahmeeinrichtungen bei 12 500. Noch in dieser Woche werde eine weitere Einrichtung in einem früheren Pionierlager in Chemnitz-Einsiedel mit knapp 550 Plätzen „ans Netz“ gehen, sagte Ulbig. Damit arbeite man aber weiter am Limit.  Inzwischen liege ein Entwurf für ein Konzept vor, das die Weiterleitung der Flüchtlinge aus der Erstaufnahme an die Kommunen regelt.

„Ende dieser Woche soll also die Abverteilung nach oben erhöht werden“, so Ulbig. Dabei gehe es vor allem darum, Flüchtlinge mit Aussicht auf Asyl unterzubringen. Menschen ohne Aussicht sollten nach Abschluss des Verfahrens möglichst aus der Erstaufnahme heraus in ihre Heimatländer abgeschoben werden.
Für die  Unterbringung von Flüchtlingen hat der sächsische Jugendherbergsverband dem Land drei Gebäude angeboten. Insgesamt hätten dort bis zu 300 Menschen Platz, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Müller.

dpa/jv

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