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Trotz Frost: Wasserrohrbrüche sind in Dresden bislang kaum ein Thema

Trotz Frost: Wasserrohrbrüche sind in Dresden bislang kaum ein Thema

Die eisigen Temperaturen haben in Sachsen für erste Wasserrohrbrüche gesorgt. Wie die Leitstellen der sächsischen Feuerwehren am Montag mitteilten, hat es am Wochenende Rohrbrüche in Dresden, in Königswalde im Erzgebirge und in Bautzen gegeben.

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Wasserrohrbrüche verwandeln wie hier in Leipzig Straßen in Minutenschnelle in spiegelglatte Rutschbahnen.

Quelle: Dirk Knofe

Vor allem alte Gebäude sind gefährdert.

„Bei den Temperaturen gefriert das Wasser sofort auf der Straße und macht sie zu einer gefährlichen Rutschbahn", erklärte ein Sprecher der Feuerwehr in Bautzen. In der Sächsischen Schweiz musste die Feuerwehr Dippoldiswalde gleich viermal ausrücken, um Straßen zu sperren. Auch aus Zwickau, Leipzig und Dresden wurden Rohrbrüche gemeldet.

Die Dresdner Feuerwehr hat dagegen mit Rohrbrüchen derzeit weniger zu tun. „Momentan spielt dieses Phänomen bei uns fast gar keine Rolle", so ein Sprecher gegenüber DNN-Online. Lediglich am vergangenen Wochenende habe es in Dresden einen solchen Vorfall gegeben.

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Durch den Schnee sollen die Temperaturen leicht steigen, es bleibt aber frostig.

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Grund für die entspannte Lage an der Dresdner Wasserrohrfront trotz eisiger Temperaturen sei vor allem der hohe Sanierungsstand im Stadtgebiet, so der Sprecher. „Vor fünf oder zehn Jahren sah das auch bei uns noch ganz anders aus."Wasserrohrbrüche entstünden vor allem in Altbauten mit Ofenheizung und unzureichender Kellerdämmung. Auch Hausanschlüsse, die ins Freie führen, könnten ein Einfrieren der Leitungen und damit ein Platzen eines Rohres begünstigen.

Weiterhin kritisch bleibt hingegen die Lage der Obdachlosen in Sachsen. Die Diakonie Sachsen mahnte, auf obdach- und hilflose Menschen zu achten und „Vertreibungen“ aus warmen öffentlichen Räumen nicht tatenlos zuzusehen. In den vergangenen Tagen waren deutschlandweit mindestens vier Menschen der Kälte zum Opfer gefallen. In Dresden starb eine 69-Jährige unter ungeklärten Umständen auf ihrem Balkon.

Auch der ADAC fährt weiter unter Vollast. Allein am Montagvormittag rückten die "gelben Engel" sachsenweit 583 Mal aus, um liegen gebliebene Autos zu reanimieren. „Das ist das Doppelte eines ganzen normalen Wintertages“, sagte ein Sprecher. Meist wurde Starthilfe gegeben, aber auch viel abgeschleppt. „Es gibt vermehrt Probleme mit Dieselfahrzeugen, die nicht anspringen oder liegen bleiben.“ Gründe sind die Temperaturen von bis zu unter minus 22 Grad, verstopfte Filter und Leitungen. „Da hilft nur Auftauen in einer Werkstatt.“

Jane Jannke/dpa

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