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Tour der Hoffnung macht in Dresden Station - Tillich: Spendenbereitschaft ist großartig

Tour der Hoffnung macht in Dresden Station - Tillich: Spendenbereitschaft ist großartig

Die „Tour der Hoffnung“ für krebskranke Kinder will in diesem Jahr vor allem in Sachsen um Spenden werben. Nach dem Start in Gießen am 6. August sind die Radler vom 7. bis 9. August im Freistaat unterwegs.

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Radeln gegen eine heimtückische Krankheit. Jedes Jahr schwingen sich Bürger und auch viele Prominente auf den Sattel, um von Gießen aus bei der „Tour der Hoffnung“ junge Patienten zu unterstützen. (Symbolfoto)

Quelle: DKMS

Insgesamt wollen die Teilnehmer 314 Kilometer zurücklegen. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ist Ehrenschirmherr und radelt auch ein paar Kilometer mit. Im Interview spricht er über Hilfe für andere. Frage: Sie haben die Ehrenschirmherrschaft für die „Tour der Hoffnung“ übernommen.

Welches Anliegen verknüpfen Sie mit diesem Engagement?

Antwort: Die „Tour der Hoffnung“ hilft seit nunmehr drei Jahrzehnten durch guten Willen und gute Taten. Sie sorgt dafür, dass viele Spendengelder zusammenkommen, um den Kampf gegen Krebs bei Kindern zu unterstützen. Auch dadurch können viele Kinder wieder hoffen, von ihrer heimtückischen Krankheit geheilt zu werden. Dieses langjährige Engagement unterstütze ich gern, indem auch ich bei der „Tour der Hoffnung“ mit in die Pedale trete.

Frage: Menschen, die an Krebs erkranken, brauchen nicht nur medizinischen Beistand. Wie wichtig ist das soziale Umfeld bei einer solchen Diagnose?

Antwort: Das soziale Umfeld ist für die Chance, den Krebs zu besiegen, entscheidend. Viele Eltern, die mit der Nachricht konfrontiert werden, dass ihre Kinder Krebs haben, brauchen ein starkes soziales Umfeld von Verwandten und Freunden, damit sie ihren Kindern helfen können, mit dieser Krankheit umzugehen und um die Chance zu haben, diese Krankheit letztlich zu besiegen. Initiativen wie der Elternverein krebskranker Kinder bieten Eltern, die das gleiche Schicksal teilen, ein Umfeld, in dem sie durch Gespräche und Beratungen gut aufgefangen werden. Wenn die „Tour der Hoffnung“ mit den gesammelten Spenden dazu beitragen kann, dass den Kindern noch besser geholfen wird und den Eltern finanzielle Sorgen abgenommen werden, ist das eine großartige solidarische Leistung.

Frage: Spendenaktionen zeigen immer wieder, dass Menschen auch in einer angeblichen Ellenbogengesellschaft zusammenstehen. Brauchen wir das angesichts des demografischen Wandels künftig noch mehr?

Antwort: In Sachsen und ganz Deutschland ist der Zusammenhalt der Gesellschaft gut. Wenn man daran denkt, wie viele Menschen Angehörige und Verwandte pflegen, Ehrenämter übernehmen. Und wenn man an die vielen tausend freiwilligen Helfer denkt, die bei der letzten Flut in Sachsen geholfen haben, dann bin ich ganz sicher: Die Gesellschaft steht immer dann zusammen, wenn für den Einzelnen die Not groß ist.

Zur Person:

Der CDU-Politiker Stanislaw Tillich ist 55 Jahre alt und seit Mai 2008 Ministerpräsident von Sachsen. Zuvor hatte er in sächsischen Regierungen verschiedene Ämter inne. Seine politische Karriere begann er nach der Wende in der DDR aber auf europäischem Parkett - als Beobachter und später Abgeordneter des Europaparlamentes. # dpa-Notizblock ## Redaktionelle Hinweise - Die Fragen wurden schriftlich beantwortet.

dpa

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