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Tillich hofft auf beschleunigte Asylverfahren

Vor Treffen mit Merkel Tillich hofft auf beschleunigte Asylverfahren

Sachsens Ministerpräsident Tillich hofft auf Ergebnisse beim Asylgipfel im Kanzleramt. Es brauche weitere Hilfen vom Bund, meint er. Länder und Kommunen stießen immer mehr an ihre Grenzen.

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Der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Tillich), unterhält sich in Freital mit Flüchtlingen in der Asylbewerberunterkunft.

Quelle: dpa

Rom/Dresden. Von dem Flüchtlingsgipfel der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel erhofft sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU) eine Beschleunigung der Asylverfahren. Er erwarte, „dass die administrativen Verfahren verkürzt werden und wir uns darauf einigen, dass es einen sogenannten Flüchtlings- oder Asylausweis gibt, der für alle Verfahren gilt und mit dem die Verfahren deutlich entschlackt werden können“, sagte Tillich der Deutschen Presse-Agentur in Rom. Derzeit müssen Flüchtlinge mehrere Registrierungen durchlaufen, die nicht miteinander kompatibel sind.

Zudem müssten Möglichkeiten weiterer Bundeshilfen für die Länder beraten werden, „nicht nur allein durch Bundeswehrangehörige, sondern auch durch logistische Hilfe, das heißt also auch durch weitere Unterbringungsmöglichkeiten“, sagte Tillich. Vor dem Gespräch bei Merkel wollte er noch am Donnerstag in Rom mit dem Papst zusammentreffen.

Es müsse darum gehen, „der Realität ins Auge zu schauen, unterstrich Tillich: „Dass wir in den Ländern und Kommunen immer mehr, was die Unterbringung und Betreuung der asylsuchenden Flüchtlinge betrifft, an unsere Grenzen stoßen.“ Auf die vor allem von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) geforderte Einrichtung von Transitzonen für Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsstaaten ging der sächsische Regierungschef nicht ein.

Vor dem Treffen mit den Ministerpräsidenten will Merkel am Donnerstag noch einmal mit den Spitzen ihrer schwarz-roten Koalition über Lösungen zur Bewältigung des Flüchtlingsandrangs beraten. Eine Einigung zwischen ihr und Seehofer auf der einen und SPD-Chef Sigmar Gabriel auf der anderen Seite war am vergangenen Sonntag am Thema Transitzonen gescheitert.

dpa

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