Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Tillich, Hilbert und Mackenroth tragen sich ins Kondolenzbuch ein

Anschläge von Paris Tillich, Hilbert und Mackenroth tragen sich ins Kondolenzbuch ein

Mit einer Schweigeminute vor dem „Institut Francais“ haben Politiker in Dresden der Opfer von Paris gedacht. Sachsens Ministerpräsident Tillich rief zu Besonnenheit auf - und zugleich zur Wachsamkeit.

Voriger Artikel
Ulbig: keine Hinweise auf geplante Terroranschläge in Sachsen
Nächster Artikel
Synode beschließt ausgeglichenen Haushalt für Landeskirche 2016

Der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Tillich (CDU), trägt sich im Kulturzentrum Institute Francais in Dresden in ein dort ausgelegtes Kondolenzbuch für die Opfer der Terroranschläge in Paris ein.

Quelle: dpa

Dresden. . Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat nach den Anschlägen vor Paris davor gewarnt, Politik auf dem Rücken der Flüchtlinge auszutragen. Terroristische Kräfte hätten versucht, das Lebensgefühl einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft zu treffen, erklärte Tillich am Montag bei einem Eintrag in das Kondolenzbuch des „Institut Francais“ in Dresden. „Das gilt es jetzt noch deutlicher zu vertreten, zu leben, aber auch zu verteidigen.“

Mit einer Schweigeminute vor dem „Institut Francais“ haben Politiker in Dresden der Opfer von Paris gedacht. Tillich rief zu Besonnenheit auf - und zugleich zur Wachsamkeit.

Zur Bildergalerie

Auch Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth (CDU) und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) trugen sich in das Buch ein und gedachten der Opfer von Paris mit einer Schweigeminute. Laut Tillich müssen die Sicherheitsvorkehrungen gestrafft werden, zugleich seien aber Besonnenheit und Umsicht gefragt. Alles Notwendige sei durch die Sicherheitsbehörden veranlasst. „Wir müssen wachsam sein und alles dafür tun, solche Anschläge im Vorfeld aufzuklären beziehungsweise zu verhindern.“ 

Zugleich nahm der Ministerpräsident auch Bezug auf Flüchtlinge, die sich ohne Registrierung im Land aufhalten. Dieser Umstand dürfe nicht länger toleriert werden, so Tillich. „Wenn wir über Sicherheitsfragen diskutieren, müssen wir wissen, wer ins Land kommt und wer im Land ist.“ 

Vor dem „Institut Francais“ brannten Kerzen, zahlreiche Blumen wurden niedergelegt. „Paris, wir fühlen mit Dir! Vive la liberté“, war auf einem der Schilder zu lesen. Institutsdirektor Jean-Christophe Tailpied sprach von einer großen Solidarität in Dresden und rief dazu auf, trotz aller Trauer das Leben so normal wie möglich weitergehen zu lassen. „Wir sollten nicht das machen, was diese Barbaren erwarten, dass das kulturelle Leben lahmgelegt wird.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr