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Studierendenschaften kritisieren Einführung von Langzeitstudiengebühren in Sachsen

Studierendenschaften kritisieren Einführung von Langzeitstudiengebühren in Sachsen

Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) wirft der Landesregierung Realitätsferne bei der Einführung von Langzeitstudiengebühren vor. Mit der Neufassung des von Union und FDP ausgearbeiteten Hochschulfreiheitsgesetzes kommen auf Langzeitstudenten nun erhebliche Kosten zu.

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Für Studenten, die nicht in Regelstudienzeit abschließen wird das Studium in Sachsen ab dem Wintersemester deutlich teurer.

Quelle: dpa

„Mit dieser Entscheidung ist die sächsische Landesregierung einen Schritt weiter Richtung Gebühren gegangen“, kritisiert Florian Sperber, Sprecher der KSS. In anderen Bundesländern würden Studiengebühren inzwischen abgeschafft. Nach dem Willen der Koalition wird ab dem Wintersemester nach Überschreiten der Regelstudienzeit um zwei Jahre ein Beitrag von 500 Euro pro Halbjahr fällig.

Der Zusammenschluss der sächsischen Studentenräte weist darauf hin, dass die Überschreitung der Regelstudienzeit oft keine freiwillige Entscheidung sei. „Durch die Bologna-Reform wurden viele Studiengänge gestrafft und die Inhalte aus sieben oder acht Semestern in einen Sechs-Semester-Bachelor gepackt“, so die KSS. Wegen fehlender Mittel und schlechter Betreuungsverhältnissen an den Hochschulen wäre die Regelstudienzeit „ein künstliches Ideal“. Die Konferenz wirft der schwarz-gelben Landesregierung vor, die Verantwortung für diese Mängel den Hochschulen zuzuschieben. „Die Einführung von Langzeitstudiengebühren offenbart, wie weit die Landesregierung von der Realität an den Hochschulen entfernt ist“, so der Sprecher.

Auch finanzielle Gründe könnten zu einem längeren Studium führen: „Wer das Studium nicht oder nur teilweise finanziert bekommt, muss das eigene Auskommen mit einem Nebenjob absichern“, erklärt Sperber. „Das kann leicht mit dem Studienfortschritt in Konflikt geraten.“

joka

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