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Stange gewinnt bei Dresdner OB-Wahl vor Hilbert – Debakel für CDU und Markus Ulbig - Entscheidung am 5. Juli

Stange gewinnt bei Dresdner OB-Wahl vor Hilbert – Debakel für CDU und Markus Ulbig - Entscheidung am 5. Juli

Die CDU verliert ihren letzten Oberbürgermeisterpostens in einer deutschen Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern. Nach Auszählung aller Wahlbezirke war der Unions-Kandidat, Sachsens Innenminister Markus Ulbig, mit 15,4 Prozent deutlich abgeschlagen.

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Quelle: dpa

Seine Kabinettskollegin, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), die von Rot-Rot-Grün unterstützt wurde, lag bei 36 Prozent. Der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der für ein unabhängiges Bündnis antrat, kam auf 31,7 Prozent. Ulbig zog noch am Abend die Konsequenzen und kündigte an, im zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten. Ob er dann Dirk Hilbert unterstütze, werde ein Gespräch zwischen beiden am Montag zeigen.

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Bis zum Abend um 18 Uhr konnten die Dresdner wählen. Jetzt entscheidet ein zweiter Wahlgang über den neuen Oberbürgermeister.

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Stange kündigte an, im zweiten Wahlgang auch um Stimmen aus dem bürgerlichen Lager werben. „Wähler kann man nicht verpflichten, einen anderen Kandidaten zu wählen. Sie entscheiden mit dem eigenen Kopf“, sagte sie am Sonntagabend, nachdem durchsickerte, dass Markus Ulbig am 5. Juli nicht noch einmal antreten werde. Um diese Wähler wolle man sich jetzt bemühen.

„Ich bin über den ersten Wahlgang sehr zufrieden. Wir liegen gut im Rennen und von daher können wir auch optimistisch in den zweiten Wahlgang gehen“, sagte Stange der dpa. Sie würde es sehr bedauerlich finden, wenn Ulbig nicht mehr antritt. Die Zahlen seien nicht so schlecht, um völlig aufzugeben. Die Wähler, die Ulbig ihre Stimme gegeben hätten, müssten sich nun neu orientieren. Ulbig habe im Wahlkampf Themen wie Bildung und eine neue Wohnungsgesellschaft angesprochen, für die auch ihr Bündnis stehe, sagte Stange.

Die Kandidatin der islamkritischen Pegida, Tatjana Festerling, kam auf 9,6 Prozent. Die AfD und Stefan Vogel verpassten knapp die 5 Prozent (4,8), PARTEI-Kandidat Lars Stosch alias Lara Liqueur kam auf 2,5 Prozent.

Da kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichte, wird es am 5. Juli einen zweiten Wahlgang geben. Dort können alle sechs Kandidaten noch einmal antreten, können aber auch binnen fünf Tagen ihren Verzicht erklären. Neue Bewerber sind nicht möglich.

dpa / sl

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