Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Spitzengespräch zu Demografie-Tarifvertrag für Sachsens Lehrer geht weiter

Spitzengespräch zu Demografie-Tarifvertrag für Sachsens Lehrer geht weiter

Das Spitzengespräch zwischen Sachsens Regierung und den Gewerkschaften für einen neuen Lehrertarifvertrag geht am heutigen Montag in Dresden in die zweite Runde.

Voriger Artikel
Rechtsextreme NPD hat in Sachsen einen neuen Landeschef
Nächster Artikel
Sachsens SPD soll bei Leipziger Parteitag über die Zukunft der Braunkohle abstimmen

Lehrerproteste in Dresden.

Quelle: Stephan Lohse

Die Lehrer hoffen, dass ein konkreter Zeitplan zur Vorbereitung von Verhandlungen für einen Demografie-Tarifvertrag vereinbart werden kann. Die Pädagogen wollen, dass damit unter anderem Altersteilzeit eingeführt und Neueinstellungen geregelt werden.

„Die Kollegen in den Schulen erwarten, dass mit diesem Gespräch die Phase des unverbindlichen Gedankenaustausches endet und die Staatsregierung endlich ihre Verhandlungsbereitschaft erklärt“, hatte die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Sabine Gerold, das Ziel benannt. „Unter dieser Maßgabe haben wir vor Weihnachten auch auf weitere Streikaktionen verzichtet und die Entscheidung darüber bis zu diesem Gespräch vertagt.“

php34468095b4201211141109.jpg

Rund 3000 Lehrer nahmen an der Kundgebung in Dresden teil.

Zur Bildergalerie

Gerold fügte hinzu: „Wir haben klare Erwartungen, eine Plauderrunde soll das am Montag nicht sein.“ Ähnlich äußerte sich Willi Russ vom Beamtenbund in einer Mitteilung. Die Regierung müsse nun zeigen, ob sie verhandlungswillig sei. Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Gut, dass der Gesprächsfaden wieder aufgenommen wird. Es geht darum, den Generationswechsel in den Lehrerzimmern zu gestalten, ohne dass die Unterrichtsversorgung darunter leidet. Ich bin optimistisch, dass dies gelingen wird und bin gerne bereit, mit den Gewerkschaften über diesen Prozess zu sprechen.“

php3bc03014bf201211270959.jpg

Rund 60 Lehrer haben am Dienstag vor dem Finanzministerium auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht.

Zur Bildergalerie

Das Finanzministerium wollte sich vorab nicht äußern. Ein erstes Treffen von Gewerkschaften mit Finanzminister Georg Unland (CDU) und Kultusministerin Kurth hatte es Anfang Dezember gegeben. Dem waren landesweite Warnstreiks der Pädagogen vorausgegangen. Der Finanzminister hatte zuvor wiederholt Tarifverhandlungen abgelehnt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr