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Sächsischer Landtag debattiert über soziale Lage von Jugendlichen

Sächsischer Landtag debattiert über soziale Lage von Jugendlichen

Die schwarz-gelbe Koalition und die Opposition liegen bei ihrer Einschätzung der sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen in Sachsen meilenweit auseinander. SPD-Fraktionschef Martin Dulig warf der Regierung am Donnerstag im Landtag Ignoranz und Arroganz vor.

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Plenum des sächsischen Landtages

Quelle: dpa

Damit hob er auf eine seiner Meinung nach dürftige Beantwortung einer Großen Anfrage der Sozialdemokraten ab. Etwa die Hälfte der rund 160 Fragen seien entweder nicht beantwortet oder mit kurzen Verweisen beziehungsweise Hinweisen auf Tabellen versehen worden. „Sie wissen nicht, wie es Kindern und Jugendlichen geht. Es interessiert sie auch nicht“, sagte Dulig und sprach von einer „Koalition der sozialen Ungerechtigkeit“.

Alexander Krauß von der CDU sah es anders. Zu keinem Zeitpunkt sei es Kindern bessergegangen als heute. FDP-Sozialexpertin Kristin Schütz assistierte ihrem Koalitionspartner und warf der SPD vor, mit einer „Schwarz-Weiß-Darstellung“ Ängste zu schüren. Die Opposition hatte zuvor auf eine Statistik verwiesen, wonach in Sachsen nahezu jedes vierte Kind (24,1 Prozent) arm ist. Hinter Sachsen-Anhalt (30 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (28,3) gehöre Sachsen damit zu den traurigen Spitzenreitern, hieß es. Die Grünen monierten eine schmerzliche Kluft zwischen „Worten und Taten“ und boten einen Vers aus Kurt Tucholskys gleichnamigem Gedicht auf: „Eine Sage ist keine Tue. Betrachten wir das in aller Ruhe.“

dpa

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