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Sächsische Wirtschaft kündigt Kampagne gegen Fremdenhass an

„Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ Sächsische Wirtschaft kündigt Kampagne gegen Fremdenhass an

Sachsens Wirtschaft will der fremdenfeindlichen Stimmung im Freistaat mit einer Kampagne begegnen. „Sächsische Unternehmen sehen zunehmend eine Gefährdung der wirtschaftlichen und unternehmerischen Potenziale des Wirtschaftsstandorts Sachsen," so die Organisatoren.

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Sachsens Wirtschaft will der fremdenfeindlichen Stimmung im Freistaat mit einer Kampagne begegnen.

Quelle: dpa

Dresden. Sachsens Wirtschaft will der fremdenfeindlichen Stimmung im Freistaat mit einer Kampagne begegnen. Der Freistaat sei seit mehr als einem Jahr durch ausländerfeindliche Aufmärsche und Übergriffe in den internationalen Medien, teilten die Organisatoren am Montag in Dresden mit: „Sächsische Unternehmen sehen zunehmend eine Gefährdung der wirtschaftlichen und unternehmerischen Potenziale des Wirtschaftsstandorts Sachsen.“ Es sei schwerer, Fachkräfte aus anderen Ländern für die Elbestadt zu gewinnen. Jobs, Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Ansehen des Landes seien essentiell gefährdet.

Vor diesem Hintergrund habe sich der Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ gegründet. Ziel sei ein wachsendes Netzwerk mit einem klarem Bekenntnis für ein weltoffenes Sachsen. „Das Image des Wirtschaftsstandortes Sachsen deutschland- und weltweit zu verbessern, für Vertrauen bei Geschäftspartnern zu sorgen als auch die Ängste der Bevölkerung zu verringern – das ist die Aufgabe des Vereins“, erklärte Sprecher Andreas von Bismarck.

Auch die Sächsische Staatsregierung begrüßt die Gründung des Vereins. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat dem neuen Verein bereits seine Unterstützung zugesichert. In einer Mitteilung lobt er die Unternehmen dafür, dass sie die Initiative ergriffen haben und rief gleichzeitig auch alle anderen Unternehmen auf, den Verein zu unterstützen. "Wir wollen nicht zulassen, dass durch Sprache oder durch Taten Hass und Gewalt gesät und weiterverbreitet wird. Wir müssen gesamtgesellschaftlich zusammenstehen und zusammenhalten. Ein solcher Verein zeigt Haltung und kann Öffentlichkeit schaffen“, so Dulig.

dpa/DNN

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