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Sächsische Kommunen sparen beim Betrieb ihrer Brunnen - Saison beginnt im März

Sächsische Kommunen sparen beim Betrieb ihrer Brunnen - Saison beginnt im März

Kommunen in Sachsen sparen in diesem Jahr bei dem Betrieb ihrer Brunnen. Das hat eine Umfrage der Nachrichtenagentur dapd bei den Stadtverwaltungen von Chemnitz, Dresden und Leipzig ergeben.

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Der Mendebrunnen auf dem Leipziger Augustusplatz.

Quelle: Volkmar Heinz

Die Pressestelle von Chemnitz teilte mit, dass das „Grünflächenamt einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung“ der Kommune leiste und deshalb nur 14 statt 18 Brunnen in Betrieb genommen werden sollen. Statt 116.883 Euro im vergangenen Jahr seien im Haushalt der Stadt für dieses Jahr nur knapp 67.000 Euro eingeplant.

Mithilfe von Geldern von Sponsoren sollen diese 14 Brunnen, die gestalterisch am wirksamsten und am meisten frequentiert seien, jedoch auch in diesem Jahr wieder in Chemnitz sprudeln. Die Dresdner Stadtverwaltung berichtete davon, dass das Wasser in den Brunnen in diesem Jahr nicht so lange sprudeln soll. Da die Energiepreise gestiegen seien, erhöhten sich die Betriebskosten für die Brunnen ebenso. Mit verkürzten Betriebszeiten der Brunnen solle versucht werden, die Kosten im Rahmen des Budgets zu halten, das nicht gestiegen sei.

In Leipzig sollen sieben Brunnen trocken bleiben

In Dresden soll in 70 von 74 Brunnen in diesem Jahr das Wasser fließen, zum Teil jedoch erst nach Sanierungen und Instandsetzungen. In Leipzig wird in diesem Jahr bei 22 Brunnen das Wasser angestellt, „voraussichtlich“ sieben Brunnen sollen trocken bleiben. Generell sollen überall, wenn die Nächte frostfrei sind, die ersten Brunnen im März angestellt werden und spätestens bis Mitte oder Ende Mai in Betrieb sein.

Ebenfalls im März sollen die Pflanzen für die Grünflächen der Kommunen in die Erde kommen. Die Stadt Leipzig setzt nach eigenen Angaben dabei auf „bewährte Sorten, die robust sind und den Wetterkapriolen im Frühjahr Widerstand leisten können“. Das werden Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Goldlack sein. In Dresden werden im Frühjahr Tulpen, Narzissen, Hyacinthen, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Tausendschönchen blühen, die Stadtverwaltung verspricht sich „durch ihre Blühfreudigkeit ein attraktives Erscheinungsbild bis zum Sommer“. Dann sollen die Böden der Grünflächen der Landeshauptstadt neu vorbereitet und mit Sommerblumen bepflanzt werden. „Jedes Jahr werden in geringen Stückzahlen auch neue Sorten ausprobiert, um die Pflanzung abwechslungsreich und farbenfroh zu gestalten“, hieß es in der Stadtverwaltung. Der kommunale Haushalt sieht für 2013 Ausgaben von rund 70.000 Euro für Pflanzen vor.

In Chemnitz sollen in diesem Frühjahr vor allem Stiefmütterchen blühen, von denen 4800 Zwiebeln schon im vergangenen Herbst gesteckt wurden. Neben den Stiefmütterchen, von denen jetzt noch weitere gepflanzt werden sollen, werden noch Narzissen und Tulpen gepflanzt. Die Kosten für die Frühblüher liegen bei 3250 Euro. Darüber hinaus sollen in Chemnitz noch Krokusse, Schneeglöckchen, Blausternchen, Schneestolz und Hyacinthen blühen.

Sven Eichstädt,dapd

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