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Sächsische Kommunen sparen Streusalz und Kosten durch milden Winter

Dresden hat noch Reserven Sächsische Kommunen sparen Streusalz und Kosten durch milden Winter

Wenig Salz und Splitt: Der zweite relativ milde Winter in Folge hat die Vorräte der Städte geschont - und die Finanzen. Derzeit wird nach Straßenschäden durch Frost geschaut.

Der zweite milde Winter in Folge hat die Kassen und Streusalzvorräte der Kommunen, Straßen- und Autobahnmeistereien in Sachsen geschont.

Quelle: dpa

Dresden/Leipzig. Der zweite milde Winter in Folge hat die Kassen und Streusalzvorräte der Kommunen, Straßen- und Autobahnmeistereien in Sachsen geschont. Nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr wurden in diesem Winter 20 700 Tonnen an Auftaumitteln bei den sieben Autobahnmeistereien verbraucht - kaum mehr als in der Saison 2014 (19 000 Tonnen). Bei viel Schnee und Eis können es auch schon einmal bis zu 100 000 Tonnen sein.

Die Autobahnmeistereien sind für das rund 600 Kilometer lange Autobahnnetz im Freistaat verantwortlich. „In der aktuellen Saison waren unsere Mitarbeiter an 135 Tagen im Einsatz“, erklärte eine Sprecherin.

Seit Ende März werden auch die Frostschäden auf den Straßen registriert, Ergebnisse liegen noch nicht vor. Das Landesamt geht allerdings davon aus, dass sich die Winterschäden auf den Autobahnen auf einem „üblichen Niveau“ einpendeln werden. In diesem Winter haben die Mitarbeiter die Straßen mit rund 60 Tonnen Kaltasphalt vorübergehend geflickt. Erst wenn die Witterung wärmer wird, würden die Schäden dauerhaft beseitigt, hieß es.

Chemnitz hat 2015 nach eigenen Angaben ungewöhnlich wenig Streugut verbraucht - 3150 Tonnen Salz waren es im gesamten Vorjahr. Das sei der zweitniedrigste Wert seit 2008, hieß es. Lediglich im milden Winter 2014 lag der Verbrauch mit rund 2800 Tonnen noch darunter. Der Winterdienst kostete im Vorjahr rund 2,4 Millionen Euro. In diesem Januar streuten die Einsatzfahrzeuge knapp 2400 Tonnen auf die Straßen, im Februar waren es lediglich 485 Tonnen.

Werden in Dresden in einem „normalen“ Winter schon einmal bis zu 10 000 Tonnen Salz verbraucht, waren es in dieser Saison gerade einmal 2300 Tonnen Salz sowie 350 Tonnen Splitt. Als Reserve lagern noch rund 1000 Tonnen in den Hallen, erklärte der der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz. Rund 185 000 Euro hat die Landeshauptstadt für Winterdienst-Material ausgegeben.

Leipzig hat in den Wintermonaten rund 2200 Tonnen Streusalz und rund 30 Tonnen Splitt verbraucht. „Damit war der Aufwand ungefähr so wie im vergangenen Jahr“, sagte eine Sprecherin der Stadtreinigung.

dpa

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