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Sächsische Aufbaubank bewilligt mehr Förderanträge

Finanzierung Sächsische Aufbaubank bewilligt mehr Förderanträge

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat 2015 knapp 32 000 Förderanträge und damit fast 27 Prozent mehr als im Vorjahr bewilligt. Grund sei die neue EU-Förderperiode 2014 bis 2020, die im Vorjahr erst richtig angelaufen sei, erklärte Vorstandsvorsitzender Stefan Weber am Mittwoch

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Quelle: dpa

Dresden. Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat 2015 knapp 32 000 Förderanträge und damit fast 27 Prozent mehr als im Vorjahr bewilligt. Grund sei die neue EU-Förderperiode 2014 bis 2020, die im Vorjahr erst richtig angelaufen sei, erklärte Vorstandsvorsitzender Stefan Weber am Mittwoch in Dresden. Insgesamt traf die SAB mehr als 55 600 Förderentscheidungen und gewährte im Volumen von rund 1,65 Milliarden Euro Zuschüsse, Darlehen und Bürgschaften. Vor allem die Summe der ausgereichten Darlehen stieg im vergangenen Jahr um rund 177 Millionen deutlich an.

Das meiste Geld floss mit einem Anteil von 28 Prozent in die Förderung von Umwelt und Landwirtschaft, gefolgt von Infrastruktur und Städtebau (27 Prozent). Auf den Wirtschaft- und Arbeitsmarkt entfielen 21 Prozent und damit weniger als im Jahr zuvor. „Das Fördergeschäft ist insgesamt stabil“, so Weber.

Im vergangenen Jahr hat sich die Aufbaubank zu einem Großgeschäft entschlossen, das sich auch im Betriebsergebnis niederschlägt: Für 878 Millionen Euro übernahm die SAB Darlehen der Wohnungswirtschaft von der ehemaligen SAB-Zweiganstalt Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank). Da es sich vor allem um ursprünglich für sächsische Förderprogramme zugesagte Darlehen und sächsische Unternehmen handelt, hätten die Kunden künftig kürzere Wege, so Weber. Der Aufwand für das Geschäft werde in den nächsten Jahren durch höhere Erträge ausgeglichen, hieß es.

Das Thema Fluthilfe ist nach Angaben der SAB dagegen drei Jahre nach dem Juni-Hochwasser an Mulde und Elbe so gut wie abgeschlossen. Nur noch wenige Förderanträge seien offen, so Weber. Insgesamt wurden rund 9300 Anträge zur Beseitigung von Flutschäden mit einem Volumen von insgesamt rund 930 Millionen Euro bewilligt. Davon wurden 370 Millionen Euro ausgezahlt.

Ein Termin für die geplante Verlegung des Bankensitzes nach Leipzig steht derzeit noch nicht fest. Erst wenn die Baugrube fertig sei, lasse sich die Bauzeit abschätzen, erklärte Weber. Dann könne auch über die Aufgabenverteilung an den Standorten gesprochen werden. Zwangsversetzungen von Mitarbeitern werde es nicht geben, so Weber. Das Geldinstitut beschäftigt derzeit 1219 Mitarbeiter.

dpa

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