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Sachsens Wirtschaft fordert Ende der Russland-Sanktionen

Beziehungen sind schwer belastet Sachsens Wirtschaft fordert Ende der Russland-Sanktionen

Die sächsische Wirtschaft fordert eine Bundesratsinitiative zur Beendigung der Russland-Sanktionen. Schon jetzt seien die Beziehungen schwer belastet. Ohne die Rücknahme der Strafmaßnahmen  sei zu befürchten, dass die langjährigen Verbindungen nach Russland unwiderruflich verloren gingen,

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Ein Sattelschlepper transportiert einen 40-Fuß-Frachtcontainer durch das Containerterminal in Leipzig (Sachsen). Unter den Russland-Sanktionen der EU leiden weiter auch sächsische Firmen.

Quelle: dpa

Dresden.. Die sächsische Wirtschaft fordert von der Dresdener Staatsregierung eine Bundesratsinitiative zur Beendigung der Russland-Sanktionen. Ausfuhrbeschränkungen sollten zurückgenommen und Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte der mittelständischen Wirtschaft in Russland vollumfänglich wiederaufgenommen werden, heißt es in einem am Montag vorgelegten Positionspapier der Präsidenten der drei sächsischen Industrie- und Handelskammern, Franz Voigt (Chemnitz), Günter Bruntsch (Dresden) und Wolfgang Topf (Leipzig). Sie appellierten an die schwarz-rote Landesregierung, eine entsprechende Initiative zu starten.

Schon jetzt seien die Beziehungen schwer belastet. Ohne die Rücknahme der Strafmaßnahmen noch in diesem Jahr sei zu befürchten, dass die langjährigen, engen Verbindungen - insbesondere des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus - nach Russland unwiderruflich verloren gingen, warnten sie. Der den sächsischen Unternehmen seit Einführung der Sanktionen entstandene Schaden werde auf über 250 Millionen Euro geschätzt.

Die Strafmaßnahmen waren von der EU und den USA wegen der russischen Ukraine-Politik und der Annexion der Halbinsel Krim verhängt worden. Als Antwort hatte die russische Regierung im August 2014 ein Einfuhrverbot für Agrarprodukte und Lebensmittel aus der EU verhängt.

dpa

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