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Sachsens Skigebiete erwarten Besucheransturm am Wochenende

Sachsens Skigebiete erwarten Besucheransturm am Wochenende

Die weiße Pracht lockt Wintersportfans in diesen Tagen ins Erzgebirge und ins Vogtland. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es nur noch vereinzelt. Die sächsischen Skigebiete rechnen für diese Saison dennoch mit Einbußen.

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Auch im Skigebiet Altenberg/Geising sind die Bedingungen nach Angaben von Frank Mühle von der Skiarena Altenberg optimal.

Quelle: dpa

Oberwiesenthal/Annaberg-Buchholz. Das anhaltende Winterwetter beschert Sachsens Skigebieten volle Pisten. Für das bevorstehende Wochenende rechnet der Tourismusverband Erzgebirge mit einem Besucheransturm, vor allem Tagesgäste aus der Region werde es in die Wintersportorte ziehen. Für Januar und Februar erwartet das Erzgebirge demnach 150.000 Gäste und rund eine halbe Million Übernachtungen. Auch im Vogtland sind nach Auskunft der Tourist-Info Schöneck insbesondere für die bevorstehenden Winterferien nur noch vereinzelt Betten verfügbar. „Am vergangenen Wochenende hatten wir an einem Tag 6000 Besucher“, sagte René Lötzsch von der Fichtelberg-Schwebebahn in Oberwiesenthal auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. So viele Skifahrer kämen sonst nur in der Ferienzeit. Bis auf einen Sessellift am kleinen Fichtelberg und eine Abfahrt am Südhang seien alle Pisten, Rodelhänge und Loipen in perfektem Zustand. „Man merkt, dass die Leute richtig heiß sind aufs Skifahren“, sagte Lötzsch.

Aktuell misst der Deutsche Wetterdienst am höchsten Berg Sachsens eine Schneehöhe von 55 Zentimetern. Auch im Skigebiet Altenberg/Geising sind die Bedingungen nach Angaben von Frank Mühle von der Skiarena Altenberg optimal. „Samstag und Sonntag ist hier die Hölle los, das versöhnt uns ein wenig mit dieser Saison.“ Rund 1000 Besucher hätten das Skigebiet am vergangenen Wochenende genutzt, unter der Woche waren es im Durchschnitt 250 Gäste. Vor dem Wintereinbruch hätte vor allem die im Dezember wiedereröffnete Sommerrodelbahn so viele Gäste angelockt wie sonst nur in der warmen Saison. Das fehlende Weihnachtsgeschäft sei damit allerdings nicht zu kompensieren.

Mit schneeunabhängigen Ideen wie Lichterfahrten am Skihang, Kräuterwanderungen oder der Allwetter-Bobbahn wurde die schneefreie Zeit in Eibenstock überbrückt. „Wir sind deshalb nicht gänzlich unzufrieden mit dem Winter“, sagte Michael Uhlmann von der Skiarena Eibenstock. Die Bergstadt, in der momentan Schneehöhen von bis 80 Zentimetern gemessen werden, hofft nun auf die bevorstehenden Winterferien. Am Fichtelberg ist man ebenfalls gut gerüstet für die schulfreie Zeit, die in den benachbarten Bundesländern zum Teil übernächste Woche beginnt, in Sachsen in der zweiten Februarwoche. Für die Gesamtsaison rechnen die Skigebiete im Erzgebirge und Vogtland aufgrund des lange Zeit ausbleibenden Schnees dennoch mit Einbußen. „Wir hoffen, dass wir zumindest einiges an Umsatz wieder hereinholen können“, sagte Lötzsch. 

Denn der fehlende Schnee von oben bedeute nicht nur weniger zahlende Gäste, sondern auch deutliche Mehrkosten für Kunstschnee. Rund 450.000 Euro kostet demnach das Winterwunder aus der Maschine in einer durchschnittlichen Saison wie dieser am Fichtelberg. Ohne Kunstschnee gehe in Sachsens Skigebieten nichts mehr, erzählen die Betreiber.

dpa

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