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Sachsens Regierung hinkt bei Frauenquote hinterher - weiblicher Anteil bei 19 Prozent

Sachsens Regierung hinkt bei Frauenquote hinterher - weiblicher Anteil bei 19 Prozent

Sachsens Landesregierung kann die von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geforderte 30-Prozent-Quote für Frauen in Führungspositionen ebenso wenig erfüllen, wie die Bundesregierung selbst.

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Sachsens Regierung hinkt bei der Frauenquote hinterher: Sozialministerin Christine Clauß hält neben zwei weiteren Ministerinnen derzeit die Fahne im Kabinett hoch.

Quelle: Jakob Richter

Nach LVZ-Recherchen liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte unter den Ministern und Staatssekretären im Freistaat derzeit bei rund 19 Prozent. Auf Bundesebene sind es knapp 25 Prozent.

Momentan setzt sich die sächsische Verwaltungsspitze mit Blick auf das Kabinett und die Staatssekretäre aus 21 Personen zusammen. Davon sind vier Führungskräfte weiblich, die Frauen auf der gesamten Regierungsebene also deutlich unterrepräsentiert. Das bestätigte Sachsens stellvertretende Regierungssprecherin Sandra Jäschke. „Von zehn Mitgliedern der Staatsregierung sind drei Frauen. Unter den elf Staatssekretären gibt es eine Frau", teilte Jäschke mit. Im Kabinett halten derzeit Kultusministerin Brunhild Kurth und Wissenschaftsministerin Sabine Freifrau von Schorlemer (beide parteilos) sowie Sozialministerin Christine Clauß (CDU) die Fahne für die weiblichen Führungskräfte hoch.

Besser sieht es im gesamten öffentlichen Dienst des Freistaates aus: Rund 43 Prozent der Stellen mit obersten Leitungsfunktionen – so etwa Behörden- und Abteilungsleiterposten – sind nach Angaben der sächsischen Staatskanzlei mit Frauen besetzt. Bei den leitenden Angestellten einschließlich Schulleiterpositionen liegt der Frauenanteil sogar bei knapp 66 Prozent.

Dagegen zeigt sich in den Regierungsetagen auf Bundesebene laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Kienbaum, dass Frauen etwa ein Viertel – exakt 24,8 Prozent – aller Führungspositionen bezogen auf Kanzleramt und Ministerien innehaben. Die beamteten Staatssekretärinnen eingerechnet, kommt die Bundesregierung immerhin auf einen Frauenanteil von 29 Prozent, so das Kienbaum-Ergebnis.

In der Debatte um mehr Frauen im Chefsessel hatte die Bundesarbeitsministerin auf eine gesetzlich verankerte Frauenquote von 30 Prozent in allen Großunternehmen bis zum Jahr 2018 gepocht.

Felix Kretz

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