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Sachsens Parteien stecken den Kurs für Landtagswahlkampf ab

Sachsens Parteien stecken den Kurs für Landtagswahlkampf ab

Gut sieben Monate vor der Landtagswahl stecken die Parteien in Sachsen ihren Kurs für den Wahlkampf ab. Die CDU kürte Ministerpräsident Stanislaw Tillich am Wochenende in Dresden zu ihrem Spitzenkandidaten für die Wahl am 31. August.

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Gut sieben Monate vor der Landtagswahl stecken die Parteien in Sachsen ihren Kurs für den Wahlkampf ab.

Quelle: dpa

Die Grünen verabschiedeten ihr Wahlprogramm und bestätigten ihre Führung im Amt, der Linke-Vorstand legte einen Entwurf für ein Programm vor.  

Tillich wurde am Samstag in Dresden mit 95,3 Prozent der Stimmen der CDU-Delegierten auf Platz eins der Kandidatenliste gewählt. Seine Partei forderte er auf, 2014 mit aller Kraft zu kämpfen. „Entweder, wir schaffen die Mehrheit, oder Sachsen versinkt in Rot-Rot-Grün“, warnte er.  47 Kandidaten stehen insgesamt auf der Liste. Vor fünf Jahren hatte die CDU bei der Landtagswahl mit Tillich an der Spitze 40,2 Prozent der Zweitstimmen geholt.

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Spitzenkandidat der FDP Sachsen: Holger Zastrow.

Quelle: Hendrik Schmidt/Archiv

Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge könnte sie diesmal auf 49 Prozent kommen. Ihr aktueller Koalitionspartner FDP würde dagegen deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Zum Spitzenkandidaten für die Europawahl im Mai wählte die CDU ihren früheren Generalsekretär Hermann Winkler, der bereits seit 2009 im Europäischen Parlament sitzt.  

Der designierte Spitzenkandidat der Linken, Rico Gebhardt, betonte, Sachsen stehe vor der Wahl zwischen einem „Weiter so“ und einer sozialen Alternative zum Kurs der derzeitigen Regierung. „Tillich fürchtet sich vor Rot-Rot-Grün nach der Landtagswahl 2014 - zu Recht“, sagte Gebhardt. Pläne für ein sozialeres Sachsen, die der Vorstand am Wochenende vorlegte, sollen nun einen Politikwechsel zugunsten der Linken herbeiführen.  

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Landtagsfraktionschefin Antje Hermenau soll gemeinsam mit Landessprecher Volkmar Zschocke die Doppelspitze für den Wahlkampf bilden.

Quelle: dpa

Die Grünen wollen vor allem mit den Themen Energie und Bildung in den Landtagswahlkampf ziehen und die schwarz-gelbe Regierungskoalition attackieren. Die beiden Themen gehören zu den Kernpunkten des Wahlprogramms, das am Samstag in Leipzig verabschiedet wurde. Gefordert wird unter anderem der Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030, womit sich die Grünen deutlich von der CDU-FDP-Koalition, aber auch von der SPD absetzen, die allesamt Braunkohle noch für längere Zeit für unverzichtbar halten.  

Erklärtes Ziel ist die Abwahl der CDU-geführten Landesregierung. Welche Koalition für sie selbst infrage kommen könnte, lassen die Grünen offen. Anfang März wollen sie ihre Spitzenkandidaten wählen. Nach jetzigen Plänen sollen Landessprecher Volkmar Zschocke und Landtagsfraktionschefin Antje Hermenau eine Doppelspitze bilden. Zschocke war am Freitag zusammen mit Co-Landessprecherin Claudia Maicher im Amt bestätigt worden

dpa

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