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Sachsens Metall- und Elektroindustrie weiter auf Wachstumskurs

Aufschwung Sachsens Metall- und Elektroindustrie weiter auf Wachstumskurs

Der Wachstumskurs in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie hält an - auch wenn sich die Stimmung etwas eintrübt. Im ersten Halbjahr 2015 verzeichnete die Branche nach Angaben des Unternehmerverbandes Sachsenmetall erneut ein Plus bei Auftragseingang und Umsatz.

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Quelle: dpa

Dresden.. Der Wachstumskurs in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie hält an - auch wenn sich die Stimmung etwas eintrübt. Im ersten Halbjahr 2015 verzeichnete die Branche nach Angaben des Unternehmerverbandes Sachsenmetall erneut ein Plus bei Auftragseingang und Umsatz. Demnach stieg der Umsatz mit 22 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten des Jahres um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bundesweit lag die Anstieg in der Branche bei sechs Prozent. Der Auftragseingang ging um neun Prozent nach oben.

Die Zahlen spiegelten aber nicht die Gesamtheit der Branche wider, sagte Sachsenmetall-Volkswirt Lars Kroemer der Deutschen Presse-Agentur. Mit einem Plus von 30 Prozent sei für den gestiegenen Umsatz vor allem der Fahrzeugbau verantwortlich. Auch die Hersteller im Bereich Mikroelektronik und Photovoltaik verbuchten demnach höhere Umsätze, während das Wachstum im Maschinenbau eher stagnierte. Erst im Vorjahr hatte die Metall- und Elektroindustrie mit rund 40,5 Milliarden Euro ihren bislang höchsten Jahresumsatz verzeichnet.

Der Export stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 12 Prozent - dafür machte Sachsenmetall vor allem die steigende Nachfrage aus südeuropäischen Ländern sowie aus der Schweiz und dem ostasiatischen Raum verantwortlich. Hingegen gingen die Ausfuhren nach Russland und China zurück. Der Abschwung in der Volksrepublik schlage sich in zuletzt deutlich gesunkenen Exporterwartungen nieder, hieß es.

Trotz der guten Zahlen habe sich das Geschäftsklima in der Branche in den vergangenen Monaten zunehmend verschlechtert. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate seien erstmals seit dem Frühjahr 2013 wieder überwiegend negativ, so Kroemer. Schuld daran sei vor allem das unsichere weltwirtschaftliche Umfeld.

dpa

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