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Sachsens Metall- und Elektroindustrie erzielt Umsatzrekord

Automobilindustrie boomt Sachsens Metall- und Elektroindustrie erzielt Umsatzrekord

Die sächsische Metall- und Elektroindustrie hat im vergangenen Jahr mit 43,6 Milliarden Euro einen Umsatzrekord eingefahren. Sachsenmetall-Präsident Jörg Brückner sprach von einer „erfreulichen Entwicklung“ - warnte zugleich aber vor Euphorie.

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Laut Verband boomte 2015 weiterhin vor allem die Automobilindustrie - der Umsatz legte um 17 Prozent zu.

Quelle: dpa

Dresden. Die sächsische Metall- und Elektroindustrie hat im vergangenen Jahr mit 43,6 Milliarden Euro einen Umsatzrekord eingefahren. Sachsenmetall-Präsident Jörg Brückner sprach von einer „erfreulichen Entwicklung“ - warnte zugleich aber vor Euphorie. Der Umsatz repräsentiere lediglich den Durchschnitt der Branche, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe eine zunehmende Heterogenität nicht nur innerhalb der M+E-Branche, sondern auch zwischen einzelnen Unternehmen. 2014 hatte die Metall- und Elektroindustrie erstmals die 40-Milliarden-Umsatz-Marke geknackt.

Laut Verband boomte 2015 weiterhin vor allem die Automobilindustrie - der Umsatz legte um 17 Prozent zu. Dagegen lag die Metallindustrie lediglich auf dem Niveau des Vorjahres, der Maschinenbau verbuchte sogar einen Umsatzrückgang um sechs Prozent.

Immer mehr Menschen arbeiten in den rund 1700 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie: Zu Jahresbeginn stieg die Zahl der Beschäftigten im Freistaat auf knapp 179 500 Mitarbeiter - Zeitarbeiter nicht mitgerechnet. „Damit erreicht Sachsens größte Industriebranche den höchsten Beschäftigungsstand seit 1991“, erklärte Brückner.

Für dieses Jahr ist die Erwartung der Branche allerdings eher verhalten: In den ersten drei Monaten des Jahres registrierten die Unternehmen Auftragseingänge auf dem Niveau des Vorjahres. Die Exportnachfrage sei wegen des Abschwungs in den Schwellen- und Ölförderländern ins Stottern gekommen, erklärte Brückner. Auch im Inland zeigten sich die Unternehmen zurückhaltend mit Investitionen.

„Wir brauchen ein Klima, das Investitionen fördert, statt sie zu bremsen“, so Brückner. Vor allem mittelständische Unternehmen bräuchten eine stärkere und unbürokratischere Unterstützung, um Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Die Branche unterstützt daher eine steuerliche Förderung dafür - wie sie etwa Bayern und Niedersachsen in einer Bundesratsinitiative vorgeschlagen haben.

dpa

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